Ein Tag mit lauter Siegern: Kinder-Olympiade in der Goetheanlage

Mit Begeistertung dabei: Nicky (links) und Jakob Nielsen-Lee hat die Kinderolympiade so viel Spaß gemacht, dass sie die Stationen gleich mehrfach abklapperten – wie hier beim Sackhüpfen. Fotos: Fischer

Kassel. Im Vorderen Westen herrschte am Samstag Olympia-Fieber. In der Goetheanlage stieg die erste Freizeitolympiade für Kinder und Jugendliche. 100 Teilnehmer kamen zur Premiere.

In Sachen Motivation können sich selbst die Athleten von Rio bei Nicky und Jakob noch etwas abgucken. Die beiden Brüder konnten am Samstag gar nicht genug kriegen von der Kinderolympiade in der Goetheanlage. Sie traten gleich mehrfach in den zehn Disziplinen an. Und waren auch beim dritten Mal Sackhüpfen noch voller Energie.

Der Freizeit- und Sportverein (FSV) Goetheanlage hatte erstmals zu einem kostenlosen Spiel- und Sportfest für Kinder und Jugendliche eingeladen. In Zusammenarbeit mit Lehramtsstudenten der Uni Kassel hatte der Verein zehn abwechslungsreiche Stationen konzipiert.

In einem großen Plantschbecken mussten mit dem Kescher Kärtchen-Paare mit maritimen Bildern und Begriffen aus dem Wasser gefischt werden. An der „Farbmonster“-Station durften die Teilnehmer eine Wand mit Farbbeuteln bewerfen und die Umrisse eines niedlichen Monsters mit Hilfe von bunten Schablonen ausmalen. Und beim Wasserpistolen-Biathlon galt es, im Wechsel mit dem Wasserstrahl auf Ballons zu zielen, dann einen kleinen Rundkurs zu abzuflitzen und zwischendurch ein Puzzle zu legen.

„Ich bin total begeistert“, sagte Nicole Cuddy, die mit ihren sechsjährigen Zwillingen Emily und James zur Freizeitolympiade gekommen war. „Wir waren schon auf vielen Kinderfesten, aber eine so nette und kompetente Betreuung habe ich selten erlebt.“

Dabei sein ist alles

Statt um Wettkampf und das Prinzip „Höher, Schneller, Weiter“ ging es den Organisatoren um die olympische Idee: Dabei sein ist alles. Auf spielerische Weise trainierten die Kinder zugleich Geschicklichkeit, Konzentration, Teamgeist und kamen ordentlich in Schwung. Jeder Teilnehmer, der alle zehn Stationen durchlaufen hat, durfte sich selbst eine Medaille in Form eines Ansteckbuttons basteln. „Gut, dass wir ausreichend Goldstifte haben“, sagte Arne Kammerath vom FSV und grinste.

Mehr als 100 Kinder und Jugendliche nahmen trotz regnerischen Wetters an der Olympiade teil. Im nächsten Jahr will der FSV die Veranstaltung wiederholen. Auch für die Goetheanlage ist das auf jeden Fall ein Gewinn. (rud)

www.dubistgoethe.de

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