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Riskante Wundermittel: CDU will Messe stoppen lassen

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Von: Axel Schwarz

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Kassel. Als Skandal bezeichnet es die CDU-Rathausfraktion, dass die Stadt ihr Kongress-Palais an Esoteriker vermietet hat. Die wollen dort gefährliche Wundermittel propagieren.

Geplant ist die Messe für Ende April. Die CDU hat eine Initiative im Stadtparlament angekündigt mit dem Ziel, diese Veranstaltung „in einer städtischen Einrichtung zu verhindern“.

Stefan Kortmann, der sicherheitspolitische Sprecher der Union, richtete scharfe Kritik an die Stadtverwaltung: Es sei inakzeptabel, dass das Rathaus erklärt habe, „man sei gar nicht zuständig“. Er verwies darauf, dass die Hessische Landesregierung wie auch Fachbehörden vor der Wundermittel-Werbeveranstaltung in Kassel gewarnt hätten.

Das Rathaus habe sehr wohl „die rechtlichen Möglichkeiten dazu“, die Veranstaltung zu unterbinden. Und dies sei die Aufgabe von Ordnungsdezernent Jürgen Kaiser (SPD). Kaiser sei  „offenkundig nicht Willens oder in der Lage zu verstehen, dass es bei dieser Diskussion um die Gesundheit und das Wohl der Menschen in dieser Stadt geht“, sagte der CDU-Stadtverordnete. (asz)

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