Beurlaubt - Nun will er Beschäftigung durchsetzen

Ex-Werkleiter Rudolph und VW streiten vor Gericht

Baunatal/Kassel. Der beurlaubte Leiter des VW-Werks Kassel, Falko Rudolph (51), trifft sich am 10. Juni mit seinem Arbeitgeber Volkswagen vor dem Arbeitsgericht in Kassel.

Rudolph ist im Zuge der VW-Abgasaffäre beurlaubt worden. Bei diesem Gütetermin will er seinen Anspruch auf Beschäftigung durchsetzen. Das bestätigte der Sprecher des Arbeitsgerichts, Richter Wolfgang Leinweber. Seit Mitte Januar leitet Thorsten Jablonski das VW-Werk Kassel.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig, die im VW-Abgasskandal ermittelt, machte auf Anfrage keine Angaben zur Identität der 17 beschuldigten Personen. Aus dem Wolfsburger Konzern hieß es, dass man sich nicht zu laufenden Verfahren äußere.

Grundsätzlich gelte, ein arbeitsgerichtliches Verfahren stehe in keinerlei Zusammenhang mit strafrechtlichen Ermittlungen, sagt Klaus Ziehe, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Wenn VW jemanden beurlaube, sei dies allein eine Entscheidung des Unternehmens. Vor dem Arbeitsgericht gehe es nicht um Schuldfragen im Sinne strafrechtlicher Verantwortung, sondern allein um Fragen, ob eine Beurlaubung oder dergleichen gerechtfertigt sei.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.