Polizei sucht aber weiter

Badeunfall im Bugasee: Feuerwehr stellt Suche nach Verunglücktem ein

Kassel. Bei einem Badeunfall am Bugasee ist am Dienstagvormittag ein 78-Jähriger aus Kassel vermutlich ertrunken.

Der Mann war im sogenannten FKK-See in der Nähe der Damaschkestraße hinausgeschwommen und mitten im See in Not geraten. Seine 73-jährige Lebensgefährtin hatte die Rufe vom Ufer aus gehört und Hilfe geholt.

Die Suchaktion nach dem Verunglückten blieb erfolglos. Die dichten Unterwasserpflanzen an der Unglücksstelle erschwerten die Versuche, den Mann im Wasser zu finden. Polizisten, die als erste an dem Zugangsbereich zum See hinter dem Restaurant „Strandbar“ eintrafen, waren sofort ins Wasser gesprungen. Dann suchten Taucher der Kasseler Feuerwehr den Bereich, wo der Mann untergegangen war, zweieinhalb Stunden lang ab. Dabei hatten sie mit den Unterwasserpflanzen zu kämpfen. Sie vermuteten, dass der Verunglückte in dem dichten Pflanzenteppich versunken ist.

Aktualisiert um 18.30 Uhr

Hoffnung den Mann noch lebend zu finden, besteht nicht mehr. Die Suche nach dem Verunglückten soll am Mittwoch mit einem Sonarboot der Polizei fortgesetzt werden. Der FKK-See ist ab sofort gesperrt, bis der Leichnam gefunden ist.

Die Stadt hatte erst Mitte Juli die Algen an den fünf ausgewiesenen Badestränden der Buga und an den Einstiegsbereichen des FKK-Sees gemäht. Bewusst wurden dabei nicht sämtlich Unterwasserpflanzen gemäht, da sie die giftigen Blaualgen in Schach halten sollen.

Badeunfall im Bugasee: Suche nach vermissten Schwimmer

Kartenansicht: Der Unglücksort

Rubriklistenbild: © Rudolph

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