Kommentar zu Badeunfällen: Risiko Bugasee 

Kassel. Bei einem Badeunfall am Bugasee ist am Dienstag ein Mann vermutlich ertrunken. Selbst für geübte Schwimmer stellt der See ein Risiko dar. Ein Kommentar von Frank Thonicke.

In der Vergangenheit haben des öfteren Hinweisschilder vor dem Baden im Bugasee gewarnt. Der Grund: Im See wuchern Unterwasserpflanzen, die für Schwimmer gefährlich werden konnten. Zwei Schwimmer sind so schon in Lebensgefahr geraten.

Die Schilder sind weg, und schon ist wahrscheinlich ein Mensch in dem See ertrunken. Wir wissen nicht, was die Ursache war: Überhitzung, ein Schwächeanfall, womöglich Panik, hervorgerufen durch den Kontakt mit den Unterwasserpflanzen?

Es war – wie es aussieht – ein tragisches Unglück. Der stille See wurde zur tödlichen Falle. Der Bugasee ist ein naturbelassenes Gewässer, in dem durchaus Gefahren lauern können. Die großen Pflanzen unter der Wasseroberfläche bedrohen auch geübte Schwimmer.

Wer also in Sicherheit baden möchte, sollte in einem See nicht weit hinausschwimmen. Oder gleich in ein Bad gehen, in dem Schwimmmeister die Gäste im Auge haben. Und Sorgen über Gefahren unter Wasser muss man sich dort auch nicht machen.

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