78-Jähriger aus Kassel

Nach Badeunfall: Leichnam aus Bugasee geborgen

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Kassel. Nach dem Badeunfall im Bugasee am Dienstag wurde am heutigen Freitag ein Leichnam aus dem See geborgen.

Die Kasseler Kripo geht davon aus, dass es sich dabei um den 78-Jährigen aus Kassel handelt, der am Dienstag verunglückt war.

Beamte der Wasserschutzpolizei hatten am Freitagmorgen den leblosen Körper in der Mitte des Sees entdeckt. Der Leichnam war von allein an die Oberfläche getrieben worden. Die Feuerwehr barg den Leichnam. Zur Klärung der genauen Todesursache soll eine Obduktion vorgenommen werden.

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Hintergrund

Rund um den See weisen Schilder darauf hin, dass es außerhalb der Badebereiche Unterwasserpflanzen gibt. Wer weiter hinausschwimme, muss damit rechnen, mit den Pflanzen in Berührung zu kommen. Dann sei es wichtig, nicht in Panik zu verfallen, sagt Jörg Gerhold vom städtischen Umwelt- und Gartenamt. Erst dann werde es gefährlich. Eigentlich ließen sich die Pflanzen mit „normaler Muskelkraft“ abstreifen. Wer auf Pflanzen trifft und das unangenehm findet, sollte am besten umdrehen, empfiehlt er. Erfahrene Schwimmer könnten sich auch auf dem Rücken flach aufs Wasser legen und über den Pflanzenteppich hinwegschwimmen.

Erst vor drei Wochen hatte die Stadt Kassel die Unterwasserpflanzen im Buga-See mähen lassen. Dabei wurden vor allem die Bereiche der fünf ausgewiesenen Badestrände sowie die Einstiegsbereiche am sogenannten FKK-See gemäht. Das Spezialboot habe darüberhinaus einmal quer durch den See gemäht.

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