Zehn Tonnen am Haken

Betonteile aus dem ehemaligen Hochbunker an der Gräfestraße gehoben

Über zehn Tonnen schwer: Bei der Arbeit kommt es auf Millimeter an. Betonklötze wurden am Freitag aus den Außenwänden des ehemaligen Bunkers gehoben. Foto: Felix Schröder/nh

Kassel. Bis zu 15 Tonnen wiegen die Betonblöcke, die am Freitag aus dem ehemaligen Tarnbunker an der Gräfestraße in Wehlheiden gehoben worden sind.

Mit einer Stahlsäge waren in den vergangenen Wochen bereits Löcher in die 1,30 Meter dicken Außenwände gesägt worden.

Am Freitag wurde der Lichtschacht an einer der Längsseiten ausgehoben. Zuvor musste dafür das Baugerüst abgebaut werden. Treppenhaus und Haupteingang sollten laut Bauleiter Peter Grund freigelegt werden. Bei den tonnenschweren Stahlbetonstücken kein einfaches Unterfangen. Zeitweise kam es zu Verzögerungen, weil sich die Klötze beim Herausheben verkantet hatten.

Umbau für zivile Nutzung

Die Architektengemeinschaft Groger Grund Schmidt aus Wehlheiden ist für den Umbau des Hochbunkers an der Gräfestraße in Wehlheiden verantwortlich. Es handelt sich um den ersten Bunker, den die Architekten für die zivile Nutzung umbauen. Mitte nächsten Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, zwölf Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 1400 Quadratmeter sollen dann bezugsfertig sein. Der Bunker steht unter Denkmalschutz, alle Umbaumaßnahmen sind mit den Denkmalschützern in Stadt und Land abgestimmt worden.

Die drei Eigentümer wollen je zwei Wohnungen für sich und ihre Familien behalten, die restlichen sechs sind schon alle an neue Eigentümer verkauft. Was der Umbau und Wohnungen kosten, darüber gibt es keine Auskunft.

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