Bauern bauen neben der Gärtnerei Bode

An der Tischbeinstraße entstehen 22 Mietwohnungen 

Auf der Baustelle: Neben der Gärtnerei Bode an der Tischbeinstraße entsteht ein Mehrfamilienhaus mit 22 Wohnungen. Dafür wurde im vergangenen Jahr auch ein Einfamilienhaus abgerissen. Auf der Baustelle sind (von links) Stefanie Wittich (Kreisbauernverband), Architekt Jens Krug und Kai Ullrich (Generalunternehmer Ullrichbau) zu sehen. Foto:  Koch

Kassel. „Kaum war die Baugrube ausgehoben, haben sich bei uns die ersten Interessenten gemeldet“, sagt Jens Krug vom Kasseler Architekturbüro „Hilke - Krug & Kollegen“.

Das war im Herbst vergangenen Jahres. In etwa zwei Monaten soll der Rohbau des sechsgeschossigen Mehrfamilienhauses neben der Gärtnerei Bode an der Tischbeinstraße (Kassel-Wehlheiden) stehen. Und im Mai 2017 soll das Mehrfamilienhaus mit 20 Wohnungen dann fertig sein, sagt Architekt Krug.

Die Zwei- bis Drei-Zimmerwohnungen, die eine Fläche zwischen 80 und 130 Quadratmeter haben, stünden ab dem Frühjahr dann auch zur Vermietung zur Verfügung, sagt Stefanie Wittich vom Kreisbauernverband. Der Kreisbauernverband vertritt die Investorengesellschaft, der mehrere Landwirte angehören, die das Mehrfamilienhaus bauen lässt. Ziel sei es gewesen, so Wittich, hochwertigen und barrierefreien Wohnraum in der Stadt zu schaffen.

Landwirtschaftliche Motive 

Die Fassade des Mehrfamilienhauses, das eine Gesamtwohnfläche von 1460 Quadratmeter hat, gibt einen Hinweis auf die Eigentümer - in Form von landwirtschaftlichen Motiven. Laut Architekt Krug wird das Gebäude in konventioneller Bauweise aus Kalkstein errichtet, mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen, das mit bedruckten Glasplatten (mit ebendiesen landwirtschaftlichen Motiven) im Bereich der Laubengänge akzentuiert wird.

Blick von der Tischbeinstraße: Die Fassade soll mit landwirtschaftlichen Motiven gestaltet werden.

Auf der gegenüberliegenden Seite (mit Blick auf Grünflächen) werden an die Wohnungen Balkone angebaut. Die sind zwischen sechs und acht Quadratmeter groß. Das Gebäude hat ein Flachdach, auf dem möglicherweise später noch eine Photovoltaikanlage nachgerüstet wird. Zudem entstehen neben überirdischen Parkplätzen 14 Tiefgaragenplätze.

Für den Bau, der die Investoren vier Millionen Euro kostet (ohne Grundstück), ist der Generalunternehmer Ullrichbau aus Niestetal-Heiligenrode verantwortlich. „Wir liefern alles schlüsselfertig ab“, sagt Kai Ullrich. Der Generalunternehmer ist ebenso für den Einbau des Fahrstuhls, der Fußbodenheizung, des Parketts, der Badezimmer wie auch für die Grünanlage im Außenbereich zuständig.

Ullrich weist daraufhin, dass durch die sehr energieeffiziemte Bauweise die Nebenkosten für die Mieter „gering“ ausfallen werden. Und wie hoch ist die Kaltmiete? Dazu will man derzeit noch keine Angaben machen. Der Architekt sagt nur, dass sich der Quadratmeterpreis im mittleren Preissegment bewege.

Als Mieter sind neben jungen Familien, für die die größeren Wohnungen in den unteren Etagen geeignet seien, alle Generationen gefragt.

Interessenten können sich beim Kreisbauernverband unter Tel. 05 61/41 411 melden.

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