Video: So schützt man Haus und Garten

Der Waschbär – süßes Wildtier und nachtaktiver Schädling

Kassel. Kassel – die heimliche Waschbärhauptstadt Europas. Nirgends gibt es mit bis zu 140 Tieren pro Quadratkilometer so viele Waschbären wie dort. 

Wer sich die Tiere hautnah erleben möchte, kann sich zum Beispiel vier lebende Exemplare im Zoo am Rammelsberg ansehen. Mit viel Glück entdeckt man die nachtaktiven Tiere auch in ruhigen Wohngebieten Kassels. Doch längst haben sich die possierlichen Bären aber einen unschönen Ruf angeeignet. Denn wo auch immer sie auftauchen, sorgen sie für teils enorme Schäden und viel Ärger.

Das Wildtier hat die Stadt als ein El Dorado an Futterquellen und warmen Unterkünften für sich entdeckt. Sie plündern Mülltonnen und Komposthaufen in Gärten und nisten sich häufig in Dachböden ein. Dort verursachen sie laut Franz Becker, staatlich geprüften Jagdaufseher und Fangjagdausbilder in Kassel, große Schäden. "Es geht soweit, dass den Mietern oder Hausbesitzern der Urin der Waschbären von der Decke tropft", beschreibt Becker ein Beispiel. 

In einem Video haben wir mit dem Jäger gesprochen und ihn gefragt, was man gegen die unerwünschten Untermieter tun kann. 

Rubriklistenbild: © dpa

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