Bislang fünf Welterbestätten in Hessen

Kassel. Hessen hatte bislang fünf Welterbestätten. Die Liste nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums im Überblick.

- Kloster Lorsch (seit 1991 auf der Unesco-Liste): Die bekannte karolingische Tor- oder Königshalle gehört zu den bedeutendsten Relikten vorromanischer Baukunst in Deutschland. Erste Welterbestätte in Hessen auf der Unesco-Liste.

- Grube Messel (seit 1995): Eine der reichsten Säugetier-Fossilien-Lagerstätten der Welt, Zeugnis der Entwicklungsgeschichte der Wirbeltiere. Berühmt ist das Urpferdchen. Erstes Weltnaturerbe in Deutschland.

- Oberes Mittelrheintal (seit 2002): Das romantische Flusstal mit Burgern, Schlössern und Wein-Steillagen erstreckt sich von der alten Römerstadt Koblenz über die Loreley bis nach Rüdesheim. Gilt als eine der großartigsten Kulturlandschaften.

- Limes (seit 2005): Der Obergermanisch-Raetische Limes, frühere Grenze des Römischen Reichs zu den Gebieten der Germanen. Rund 550 Kilometer lang, durchzieht in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern mehr als 150 Kommunen und 20 Landkreise.

- Buchenwälder (seit Mitte 2011): Seit Mitte 2011 gehört eine Auswahl besonders naturbelassener deutscher Buchenwälder zum Unesco-Weltnaturerbe. In Hessen ist es der Nationalpark Kellerwald-Edersee. Die ältesten Buchen sind bis zu 260 Jahre alt. (lhe)

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