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Gebetsraum im Wesertor: Lärm stört die Nachbarschaft

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Kassel. Anwohner des Gebetsraums im Hofbereich Pferde- und Mittelmarkt, Schäfergasse und Kurt-Schumacher-Straße fühlen sich gestört: Seit einem Jahr müssten sie laute Musik, tagelange Feste, lautes Singen und Beten, oft bis in die frühen Morgenstunden, ertragen, berichteten Nachbarn dem Ortsbeirat.

Der hatte das Thema zusätzlich auf die Tagesordnung seiner jüngsten Sitzung genommen.

Es würden Zelte errichtet, Übernachtungsgäste und andere Besucher sorgten für zusätzlichen Lärm, an Nachtruhe sei nicht zu denken, klagten die Nachbarn, die ihre Namen nicht in der Zeitung lesen wollen. Große Mengen Essensreste lägen herum.

Betreiber des Gebetsraums ist nach offizieller Auskunft der Islamische Kulturverein Almadinah, informierte Ortsvorsteherin Ingeborg Jordan (SPD) das Gremium und die Sitzungsbesucher. Sie habe bereits mit dem Ordnungsamt Kontakt aufgenommen, fügte sie hinzu.

Am Gebetsraum sei auch, so meinen die Anwohner, angebaut worden. Der Versuch einer Kontaktaufnahme mit den Vereinsmitgliedern sei unerfreulich gewesen und gescheitert. Man wolle aber in Frieden mit dem Verein leben.

Der Ortsbeirat fordert mit seinem Beschluss, dass die Ämter den Beschwerden der Anlieger nachgehen, die Situation überprüfen und Abhilfe schaffen. Außerdem soll der Ausländerbeirat informiert werden, verbunden mit der Bitte, das Problem anzugehen. Außerdem will das Gremium Vertreter des Islamischen Kulturvereins zu einer seiner nächsten Sitzungen einladen.

Von Sabine Oschmann

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