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Mülltrennung- Jetzt sind wir dran!

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„In Frankreich produziert jeder Einwohner durchschnittlich 450 kg Abfall. In Deutschland nur 250 kg, “ erklärt Monsieur Capron, der zuständige Abteilungsleiter für Müllentsorgung in Albert, einer kleinen Stadt in Nordfrankreich, mit der wir, 20 Schüler der G.C.Lichtenberg-Schule und 20 Schüler zweier französischer Schulen in Albert, einen Austausch gemacht haben.

Deshalb fragen wir uns, warum produziert ein Franzose mehr Müll als ein Deutscher? Die Antwort ist einfacher, als man denkt. Deutsche haben mehr Möglichkeiten, ihren Müll zu entsorgen. In Deutschland gibt es fünf Mülltonnen: die graue Restmülltonne, die braune Biotonne, den gelben Sack, die Altglascontainer für braunes, weißes und grünes Glas und natürlich die grüne Altpapiertonne.

In der Kasseler Innenstadt haben wir, die deutschen und französischen Austauschschüler, eine kleine Umfrage zum Thema „Mülltrennung“ gemacht. Auf die Frage, ob sie Müll sortiere, antwortete eine Dame, sie würde nicht viel sortieren, nur Papier und Glas. Weitere befragte Passanten antworteten dagegen mit einem „Natürlich!“ und aus diesen und vielen weiteren Antworten schließen wir, dass die Einstellungen zu diesem Thema zwar überwiegend positiv ist, dass es jedoch noch einige Leute in Deutschland gibt, die ihren Müll nicht sortieren.

„Die Franzosen sortieren nur wenig, schlecht oder gar nicht, “ so behauptet Monsieur Capron. In Frankreich gibt es eine schwarze Restmülltonne, den gelben Sack, Altglastonnen und Papiertonnen, die beide in verschiedenen Farben vorkommen. In dem französischen College Jean- Moulin werden Batterien und Patronen getrennt. In Planung ist auch die Trennung von Papier.

In unserer Schule, dem Georg- Christoph- Lichtenberg- Gymnasium, gibt es ebenfalls Mülltonnen mit verschiedenen Fächern für den jeweiligen Abfall. Dort werden Papier, Verpackungen und Glas getrennt. Allerdings sind auch die Franzosen auf dem besten Weg zu Verbesserungen. So gibt es z.B. ein europäisches Projekt, genannt „Ecole 21“, das dazu auffordert, mehr zu einer sinnvollen Mülltrennung beizutragen. An diesem Projekt nimmt auch unsere Partnerschule teil. Im Rahmen dieses Projekts verbindet man Umwelt und Gesundheit.

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"Was ist eigentlich?"- Das Kunterbunte Lexikon

K wie Klima Klima: Das Klima ist das durchschnittliche Wetter. Jeden Tag gibt es ein anderes Wetter - Regen, Sonne oder Schnee. Wird das Wetter aber über lange Zeit beobachtet, wiederholt sich vieles. Das nennt man dann das Klima.


T wie Treibhauseffekt Wasserdampf und Kohlendioxid fangen die Wärme in der Luft ein. Dadurch verhindern sie, dass die Wärme ins Weltall verloren geht - ähnlich wie die Glasscheiben eines Treibhauses für Pflanzen. Das nennt man einen Treibhauseffekt. Ohne den wäre es viel zu kalt auf der Erde. Abgase etwa aus Autos, Heizungen und Fabriken verstärken aber den Treibhauseffekt - und heizen die Erde zu sehr auf.

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