Schweizer Bankgeheimnis geknackt

Schweizer Bankgeheimnis geknackt

003.02.1003.02.10|KinderNetz|1 KommentarFacebook
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"Jetzt sag' schon!" - "Niemals!" Habt ihr schon mal ein Geheimnis gehütet? Vielleicht hat euch ein Freund etwas anvertraut, das ihr keinem erzählen dürft.

Schließfach: Banken hüten viele Geheimnisse.

Es gibt auch Firmen, die Geheimnisse bewahren. Zum Beispiel Banken. Sie wissen meist gut Bescheid, wie viel Geld ihre Kunden gespart haben und was sie verdienen. Das sind sehr vertrauliche Infos. Die soll eine Bank auf keinen Fall einfach so ausplaudern. Deshalb gibt es das Bankgeheimnis. Darin verpflichten sich Banken zur Verschwiegenheit. Damit ihre Kunden auch sicher sein können, dass ihre Geheimnisse bei der Bank gut aufgehoben sind.

Doch das Bankgeheimnis ist unterschiedlich streng. In manchen Ländern muss die Bank über mehr Dinge dem Staat Auskunft geben als in anderen. Das Bankgeheimnis in der Schweiz ist eines der strengsten der Welt. Es steht im Gesetz - und wenn Bankleute dagegen verstoßen, müssen sie mit einer Strafe rechnen. Manchmal wird das Geheimnis aber auch gelüftet. Wenn zum Beispiel jemand vor Gericht muss, weil er auf seinem Konto gestohlenes Geld gehortet haben soll.

Um das Schweizer Bankgeheimnis gibt es immer wieder Ärger. Warum? Manche Leute aus Deutschland und anderen Ländern verstecken ihr Geld auf Schweizer Konten. In Deutschland müssten sie einen Teil davon ans Finanzamt abgeben. Man sagt, sie müssten Steuern zahlen. Wenn ihr Geld aber in der Schweiz liegt und niemand davon weiß, können sie sich um deutsche Steuern drücken.

Hinter solchen Steuersündern sind deutsche Fahnder her. Sie wollen an die geheimen Infos der Schweizer Banken. Auch wenn sie nur einen Verdacht haben, dass jemand seine Steuern nicht ordentlich zahlt. Doch die Schweizer wollen die Infos nur rausrücken, wenn die deutschen Ermittler handfeste Beweise haben.

Gerade wird wieder viel über dieses Thema gestritten. Denn jemand hat es offenbar geschafft, das Schweizer Bankgeheimnis zu knacken. Er hat eine CD mit Infos über Hunderte Deutsche beschafft, die ihr Geld angeblich in der Schweiz verstecken. Die deutsche Regierung will ihm diese CD abkaufen. Das ärgert die Schweizer Regierung. Sie sagt: Das sind geheime Daten! Sie hätten nie nach draußen gelangen dürfen.

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Z wie Zapfenstreich Zapfenstreich - so heißt ein feierlicher Abschied. Klingt komisch, lässt sich aber aus früheren Zeiten erklären. Der Name ist nämlich schon mehr als 400 Jahre alt. Allerdings ging es damals nicht um die Verabschiedung einer wichtigen Person. Es war mehr ein Abschied vom Tag. Der Zapfenstreich war früher ein Geräusch und das Signal für Soldaten: Ab ins Bett - oder zumindest ins Zelt. Dafür schlug oder strich jemand auf einen dicken Holzstab an einem Fass. Mit diesem Stab verschloss man Fässer, man nennt ihn auch Zapfen.