Sponsoren gesucht: Penone-Baum soll bleiben

War schon vor dem Start der documenta da und soll in Kassel bleiben: Der Bronzebaum von Giuseppe Penone gehört zu den Lieblingskunstwerken der Besucher. Mit Untestützung von Sponsoren und privaten Spenden soll er jetzt gekauft werden. Foto:  Schachtschneider

Kassel. Noch ist der Ankauf nicht in trockenen Tüchern, aber die Anzeichen verdichten sich: Der Penone-Baum, eines der Lieblingskunstwerke der Besucher bei der documenta 13, könnte doch in Kassel bleiben.

Bisher hieß es immer, dass das Geld dafür nicht ausreiche. Für die Ankäufe, die das Land Hessen und die Stadt mit 585.000 Euro finanzieren, trifft das immer noch zu.

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Hinter den Kulissen gibt es aber Bewegung. „Ich führe jeden Tag Gespräche mit Menschen, die etwas dazu beitragen wollen, den Penone-Baum zu kaufen“, sagt documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld. Garantieren kann er, dass der Bronzebaum bislang nicht an einen anderen Interessenten verkauft worden ist. „Wir sind mit dem Künstler in Kontakt, der sich gut vorstellen kann, dass der Baum in Kassel bleibt“, sagt Leifeld.

Wer die Sponsoren sind, behält er bislang für sich. Angeblich ist auch VW darunter. Pressesprecher Rudi Stassek sagt: „Dazu kann ich im Moment noch nichts sagen.“

„Der Baum soll auf jeden Fall öffentlich präsentiert werden“, sagt Bernd Leifeld. Er arbeitet daran, dass er mit festen Zusagen von Sponsoren an die Öffentlichkeit gehen kann. Mit einem Spendenaufruf könne man eine mögliche Lücke von 50.000 bis 70.000 Euro schließen. (tos)

Quelle: mydocumenta

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