Junges Können bei Preisträgerkonzert von „Jugend musiziert“

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Kassel. Wie klingt das Gespräch einer Hausschnecke mit sich selbst? Eine Antwort und noch vieles mehr hörten 200 Gäste im EAM-Foyer.

Beim Preisträgerkonzert des Regionalwettbewerbs Nordhessen „Jugend musiziert“ boten junge Instrumentalisten ein Kaleidoskop der Klangfarben.

Ein Boogie-Woogie der Pianistinnen Valeria Schloß und Laura Schlee eröffnete die Matinee - nicht die einzige flotte Musik für Klavier zu vier Händen. Marieke Sitzler und Sebastian Grigorevski brachten später ein Rondo von Anton Diabelli zum Perlen, Josefina Diederich und Laura Pawluchin spielten ein Prélude des geistreichen Franzosen Francis Poulenc.

Stark vertreten waren auch die Zupfinstrumente. David Matt, Julia Ryzhkov und Marius Nuber machten Eindruck mit feinen Gitarrensoli, Jonas Matt überzeugte an der Mandoline.

Ganz anders, aber nicht weniger schön: die romantischen Hornklänge. Souverän musizierte der Hornist Mathis Rink im Duo mit seiner Klavier spielenden Schwester Lotta Rink. Christoph Brenner hatte die Hornsonate von Josef Gabriel Rheinberger mitgebracht, Christian Traute glänzte mit einer Posaunen-Ballade.

Und die erwähnten Selbstgespräche der Hausschnecke? In einem modernen Stück bewies die Blockflötistin Hanna Volgmann Mut zur Avantgarde. Schräg und frisch. Stadträtin Heike Mattern und Energienetz-Mitte-Geschäftsführer Andreas Wirtz überreichten Urkunden an die Teilnehmer des Regionalwettbewerbs. Organisiert hatte ihn die Musikschule Kassel. Deren Leiter Sebastian Wolf zog ein Fazit, dem wohl jeder zustimmte: „Ein tolles Preisträgerkonzert.“ Der Landeswettbewerb findet vom 26. bis zum 29. März in der Landesmusikakademie Hessen, Schloss Hallenburg in Schlitz, statt.

Von Georg Pepl

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