Rückkehr der Kult-Biene

Biene Maja: Neuer Animationsfilm für Kinder

München - Die beliebte Biene Maja kommt ins Kino. In ihrem ersten animierten Leinwandabenteuer muss die kleine Heldin zusammen mit ihren Freunden das Gelee Royal der Bienenkönigin wiederfinden. Die Kritik zu "Die Biene Maja":

Manches ist für eingefleischte Fans des Zeichentrick-Klassikers aus den Siebzigerjahren ungewohnt: Biene Maja ist deutlich dünner geworden, und statt Karel Gott stimmt Helene Fischer den Titelsong „In einem unbekannten Land...“ an. Doch wer offen ist für die neue Maja, den wird das charmante, humorvolle Kino-Abenteuer zum Lachen bringen.

Die mehr als 15 Millionen Euro teure Produktion will die Ursprungsgeschichte erzählen und beginnt mit Majas Geburt. Schon vor mehr als 100 Jahren, im Roman von Waldemar Bonsels (1880–1952), ging es um den inneren Konflikt der kleinen Maja, die einfach nicht hineinpassen will in die Rolle der fleißigen Honigbiene.

Ein Familienfilm gleich in mehrfacher Hinsicht, vereint „Biene Maja“ doch den gesamten weiblichen Hagen-Clan: Sängerin Nina Hagen ist als königliche Ratgeberin Gunilla zu hören, ihre Mutter Eva-Maria als Bienenkönigin und Ninas Tochter Cosma Shiva Hagen schlüpft stimmlich in die Rolle von Majas Lehrerin Frau Kassandra. Dem immer hungrigen und ängstlichen Willi verleiht Sänger Jan Delay seinen herrlich nasalen Klang.

Dank 3D-Technik hat der Zuschauer das Gefühl, er flöge gemeinsam mit den Bienen über die Klatschmohn-Wiese. Zwischen riesengroßen Blumen und Grashalmen müssen Maja und ihre Freunde das gestohlene, aber für die Königin lebenswichtige Gelee Royale zurückerobern und einen Angriff der fälschlich verdächtigten Hornissen verhindern. Dazu gilt es vor allem Vorurteile zu überwinden – die Botschaft ist klar.

„Biene Maja – Der Kinofilm“

mit den Stimmen von Jan Delay, Eva-Maria, Nina und Cosma Shiva Hagen Regie: Alexs Stadermann

Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn sie Biene-Maja-Fan sind.

von Stephanie Lettgen

Rubriklistenbild: © Studio 100 Media/Buzz Studios/Universum Film / dpa

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