Kinotrailer und Filmkritik

„City of McFarland“: Sportdrama mit Kevin Costner

In „City of McFarland“ sieht man Kevin Costner mal wieder auf der Kinoleinwand. Als Lehrer bringt er seinen Schülern Respekt, Vertrauen und Optimismus bei.

McFarland ist eine öde, wirtschaftlich angeschlagene Kleinstadt in Kalifornien – bis der neue Sportlehrer Jim White (Kevin Costner) mit seiner unkonventionellen Art den Alltagstrott aufmischt. White wurde strafversetzt, weil er zu rabiat mit einem widerspenstigen Schüler umgegangen war. Nun muss er mit seiner Frau und zwei pubertierenden Töchtern seine Zelte in dieser öden Stadt aufschlagen.

Basierend auf einer wahren Begebenheit spielt diese – allzu erwartbare – Geschichte Mitte der 80er-Jahre. Die High School ist geprägt vom sozial schwachen Milieu, die Schüler haben keine großen Erwartungen an die Zukunft. Doch dann erkennt Lehrer White, der sich immer mehr zur Vaterfigur entwickelt, das Sporttalent der Buben und beschließt, ein Cross-Country-Laufteam aufzustellen. Dank bislang nicht gekannter Disziplin und eines unerschütterlichen Teamgeists kämpfen sich die Schüler aus ihrer trostlosen Lage heraus.

Die Regie des Disney-Dramas hat die Neuseeländerin Niki Caro („Whale Rider“) übernommen. Der Sport dient bei alledem eher als Aufhänger: Es geht nicht so sehr um einen Wettkampf als vielmehr um Misstrauen und Vorurteile und wie daraus Respekt, Vertrauen und Freundschaft entstehen können. In der aktuellen Integrationsdebatte kommt „City of McFarland“ also gerade recht – wenn man davon absieht, dass vieles zu sentimental ist.  

jt

„City of McFarland“

mit Kevin Costner, Maria Bello

Regie: Niki Caro

Laufzeit: 129 Minuten

Rubriklistenbild: © SnackTV

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