3. Platz für die Melsungerin bei der Castingshow

Bronze für kurvige Cinderella: "Curvy Supermodel"-Kandidatin Pieterek im Interview

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Von scheuen Reh zur selbstbewussten Cinderella: „Curvy Supermodel“-Kandidatin Michaela Pieterek aus Melsungen.

Vom scheuen Reh zur selbstbewussten Cinderella: Die Melsungerin Michaela Pieterek spricht im Interview über ihre Zeit bei der RTL 2-Castingshow "Curvy Supermodel" und verrät, warum sie sehr stolz auf sich ist.

Für „Curvy Supermodel“-Juror Harald Glööckler war Michaela Pieterek eine Cinderella mit Kurven. Die 26-Jährige setzte sich gegen 5000 Bewerberinnen durch und schaffte es ins Finale des Modelcastings. Sie erreichte nach Gewinnerin Céline (23) und Fabienne (20) den dritten Platz.

Sie haben den dritten Platz bei „Curvy Supermodels“ erreicht. Herzlichen Glückwunsch.

Michaela Pieterek: Dass ich so weit kommen würde, hatte ich nicht erwartet. Ich bin zufrieden mit dem dritten Platz, die drei ist sowieso meine Glückszahl (lacht).

Was haben Sie bei der Castingshow erlebt?

Pieterek: Angefangen hat es im August. In der mehrwöchigen Drehzeit hatten wir Kandidatinnen einen straffen Zeitplan. Wir sind viel gereist, was mir Spaß gemacht hat, denn ich reise gerne. Ich hatte vorher keine Erfahrung als Model, wusste nicht, was ich vor der Kamera machen sollte. Alles war neu für mich. Sich professionell schminken zu lassen, auf dem Laufsteg zu gehen - das alles habe ich genossen.

Wie sah ein Tag für die Kandidatinnen aus?

Pieterek: Wir wurden abends gebrieft, wann wir morgens aufstehen und ob wir ungeschminkt oder geschminkt kommen sollen.

Nach dem Aufwachen wurde dann immer ein bisschen die Morgenstimmung bei uns Kandidatinnen gefilmt. Dann ging es zu den verschiedenen Locations, wo uns eine Aufgabe erwartet hat. Vorher wussten wir nie, was auf uns zukommen wird. Abends habe ich einen Film geschaut oder ich bin früh ins Bett gegangen, damit ich für den nächsten Tag wieder fit bin.

Ihre größte Herausforderung …

Pieterek: …hatte ich am ersten Tag. Ich stand zum ersten Mal überhaupt vor einer Kamera und dann auch noch im Bikini in der Öffentlichkeit - das war schon hart. Nach dem Dreh habe ich mir dann aber gesagt: Egal, was jetzt noch kommt, ich habe das geschafft und ich bin stolz auf mich.

Was würden Sie anderen „Curvy Girls“ sagen?

Pieterek: Ich habe gelernt, dass man sein Leben genießen sollte. Ich bin, wie ich bin und damit meine ich nicht nur meine Körpermaße. Es zählen auch der Charakter, die inneren Werte. Wenn man jemanden an der Seite hat, der einen liebt, so wie man ist - was braucht man dann mehr?

Ihr Freund schien nicht mit Ihrer Teilnahme einverstanden zu sein?

Pieterek: Ganz im Gegenteil: Ohne seine Unterstützung hätte ich es nicht so weit gebracht. Während des Drehs konnten wir uns nicht sehen, aber ich habe nicht nur von ihm, sondern auch von Kollegen gehört, wie stolz er auf mich ist.

Eine Karriere als Model: Wäre das jetzt was für Sie?

Pieterek: Ich würde mir das wünschen, ja. Wenn eine Agentur mit Aufträgen auf mich zukommt, würde ich nicht nein sagen.

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