Dschungelcamp, 6. Tag

Larissa und Winfried stecken im Krabbel-Regen fest

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Köln - Mit Larissa und Winfried ist ein ungleiches Team am sechsten Tag zur Dschungelprüfung angetreten. Während der Nachtwache kommen sich derweil zwei andere Campbewohner näher.

Auf Larissa Marolt und Winfried Glatzeder warten zwei große Sanduhren. In die müssen sie sich stellen, dann wird so lange Sand eingefüllt, bis sie bis zum Hals eingebuddelt sind. Wenn sie sich also nicht mehr rühren können, wird's tierisch: Im Minutentakt werden tierische Gesellen von oben in die Sanduhren gefüllt. Insgesamt fünf lebendige Ladungen müssen die beiden aushalten, wenn sie zehn Sterne erkämpfen wollen.

Dann wird's ernst: Die Österreicherin stellt sich in die gelbe, Winfried in die rote Sanduhr. Die Türen werden verschlossen, der Sand strömt ein. Erst jetzt begreift die blonde Schnellmerkerin ihre Lage:„Das ist a Scherz. Ich kann mich ja gar nicht bewegen in dem Sand!“

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Als beide bis zum Hals feststecken, läuft die Zeit. Jeweils 5000 Kakerlaken landen auf den Köpfen des Models und des Mimen. „Oh, Gott! Darf ich die Augen zumachen?“, fragt Larissa ängstlich. „Mund zu!“, brüllt Winfried von der Seite und fängt an „Ich freue mich, dass ich geboren bin“ zu summen.

Die erste Minute ist vorbei. „Zwei Sterne!“, ruft Sonja. Bei Minute zwei landen insgesamt vier Kilo Mehlwürmer in den Sanduhren. Larissa lässt die Prozedur mit geschlossenen Augen über sich ergehen, während Winfried weitersummt. Nach weiteren sechzig Sekunden sind den Campern zwei weitere Sterne sicher. Es folgen grüne Ameisen. „Ooooh, die stechen!“, kreischt die 24-Jährige. „Mund zu“, wiederholt Winfried mantraartig - und summt sich tiefer in seine Kinderlied-Meditation.

Ein Hauch von Wahnsinn liegt in der Luft

Larissa kämpft und winselt. Die dritte Minute ist geschafft. 3000 Grillen regnen jetzt von oben in die Sanduhr. Larissas Winseln wird lauter. „Noch 30 Sekunden, dann bricht die letzte Minute an“, macht Daniel Mut, Sonja brüllt den Zwischenstand: „Ihr habt schon acht Sterne!“ Die letzte Minute beginnt. 125 Soldatenkrabben stürzen auf die Köpfe der beiden. Der Schauspieler wechselt jetzt zwischen Summen und Lachen - ein Hauch von Wahnsinn liegt in der Luft. Die Österreicherin wimmert noch ein wenig, dann ist es geschafft! Zehn Sterne!

Kaum sind beide vom Sand befreit, hüpft Larissa herum, schnappt sich Winfried und tanzt mit ihm im Kreis. „Es hat so wehgetan", jammert sie. Doch sie ist auch stolz auf ihre Leistung: "Jetzt seht ihr mal, wie mutig ich bin!“ Der Camp-Opa ist beeindruckt von der Österreicherin: „Sie hat mich reingelegt. Sie hat so getan, als ob sie nix könnte. Das soll ihr erst mal einer nachmachen!“ Glücklich machen sich die beiden auf den Weg zurück ins Camp.

Dort angekommen legen sie die anderen erst einmal herein: „Keinen Stern. Es lag dieses Mal nicht an Larissa, ich war schuld“, lügt Winfried. Doch seine Prüfungs-Komplizin hält die Flunkerei nicht länger aus. Sie hüft auf und ab und brüllt: „Zehn Sterne!“ Große Freude bei allen.

Gabby und Marco kommen sich näher

Bei der gemeinsamen Nachtwache von Gabby und Marco knistert es nicht nur im Lagerfeuer. Die zwei machen es sich auf einer Pritsche gemütlich und beobachten die nächtliche Tierwelt. Der 29-Jährige ist fasziniert: "Erstaunlich, was es hier alles gibt." Gabby sieht das nüchterner: "Wir sind einfach im Busch…!"

Dann wechselt die Sängerin abrupt das Thema: "Mein Ex-Freund beißt sich ja so den Arsch ab. Alle werden in den Dschungel eingeladen, nur er nicht… und er würde auch so gerne mitmachen, aber er wurde einfach nicht gefragt und das ärgert ihn." Der Verflossene namens Dan hat bei "beFour" gesungen, einer vierköpfigen Popband, die durch eine Doku-Soap bei SuperRTL bekannt wurde.

"Die haben Millionen gemacht mit Drecks-Musik, Wendler mäßig. Einfach sinnlose Sachen singen – sie liebt den DJ…", meckert die Künstlerin über ihren Kollegen. Nach einem Jahr beendeten die beiden das Techtelmechtel. "Wir sind getrennt aber immer noch gute Freunde", plaudert die 24-Jährige.

Dschungel-Tag 6: Gabby und Marco kommen sich näher

Dschungel-Tag 6: Gabby und Marco kommen sich näher

Nur noch eine Lampe brennt, es wird noch dunkler im Camp und man kommt sich näher. "Erzähl was…", bittet Gabby und streicht über Marcos Mütze. Den Ex-DSDS-Kandidaten scheint die romantisch aufgeheizte Situation ein wenig zu überfordern: "Ich komme mir vor, wir beim Flaschendrehen in der Volksschule."

Das Stichwort weckt bei der Halbbrasilianerin Erinnerungen an die Anfänge ihrer Karriere: „Beim Flaschendrehen bei Popstars mussten sich die Mädchen erst mal untereinander knutschen." Marco staunt: "Was, echt?" - "Ja, die haben alle Zungenkuss untereinander gemacht", bestätigt die Sängerin.

Dann lässt Gabby ihre Gedanken frei fließen: "Wir sind im Busch, alle schlafen und trotzdem sind wir nicht alleine. Bei mir gibt es nur eins: entweder man liebt mich, oder man hasst mich."

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Schließlich gesteht sie ihrem Gegenüber: "Du bist mir eine große Hilfe hier. Mit dir kann man gut quatschen und mit dir gibt es kein Zickenkrieg." Die Gefühle beruhen offensichtlich auf Gegenseitigkeit: "Ja, wir sind best friends", bestätigt Marco. Dann ist die Nachtwache vorbei, die zwei verabschieden sich zärtlich voneinander und gehen auf ihre jeweiligen Pritschen schlafen.

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