Dschungelcamp: Ailton muss gehen

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Ailton wurde von den Zuschauern rausgewählt.

Berlin - Während die Fortsetzung der RTL-Dschungelshow “Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ wegen der Unwetter weiter gefährdet ist, musste der ehemalige Fußballstar Ailton das Camp am Mittwoch verlassen.

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Der 38-jährige Fußballspieler aus dem brasilianischen Bundesstaat Paraiba erhielt von den Zuschauern der täglichen TV-Show mit Standort australischer Dschungel die wenigsten Stimmen. Jetzt sind von ursprünglich elf nur noch fünf Kandidaten im Camp und dürfen sich Hoffnungen auf den von RTL erfundenen Titel “Dschungelkönig“ machen. Vincent Raven reagierte auf die Rauswahl Ailtions mit einem kleinen Wutanfall. "Das kann nicht sein", rief er immer wieder und rannte wie ein aufgescheuchtes Tier durchs Camp. "Ihr müsst Euch verrechnet haben." Der Dauerregen scheint den Bewohnern aufs Gemüt zu schlagen.

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Das Unwetter hatte den weiteren Ablauf der Show stark gefährdet. 162 Liter Regen seien innerhalb von 24 Stunden gefallen, sagte Moderator Dirk Bach. Im deutschen Januar seien es über den ganzen Monat durchschnittlich 70 Liter. “Hier sieht es aus wie in einem Flüchtlingslager nach der Oder-Flut“, witzelte Bachs Kollegin Sonja Zietlow. Man rechne jederzeit mit dem Eintreffen des Bundespräsidenten. Vielleicht auch, so Bach, “weil es hier etwas umsonst gibt“.

Die heftigen Regenfälle haben dafür gesorgt, dass das Camp von der Außenwelt abgeschnitten war. Die 150 Mitarbeiter des RTL-Teams, die Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk sowie die Kandidaten hängen im australischen Busch fest. Alle Zufahrtsstraßen zum Drehort waren gesperrt. 

Radost Bokel war am Dienstagabend sehr erleichtert, als die Zuschauer sie rauswählten. "Ich freue mich", sagte sie immer wieder. "Ich freue mich, dass ich nach Hause kann." Als sie den Weg nach Hause antreten will, wird sie schließlich von einem reißenden Fluss und überschwemmten Straßen aufgehalten. Sie muss umkehren - zurück ins Basislager des Dschungelcamps. Erst einen Tag später konnte sie das Camp in Richtung Zivilisation verlassen. Seit Mittwochnacht ist das Areal laut RTL über Umwege wieder erreichbar.

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Den übrigen Camp-Bewohnern macht der Dauerregen unterdessen Sorgen. "Wenn es regnet fünf Stunden mehr, kommt alle Wasser rein und wir sind tot", sagte Brigitte Nielsen Brigitte Nielsen. 

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Selbst Micaela passt sich den Wetterbedingungen an und trägt eine wärmende Weste. Nur untenrum ist sie immer noch mit einem knappen Höschen bekleidet, das freien Blick auf ihr Hinterteil gewährt. Praktisch - so können nasse Klamotten wenigstens keine Blasenentzündung verursachen.

Auch die geplante Dschungelprüfung fiel am Mittwochabend aus. Es gab nur ein kleines Ersatzspiel.

Obgleich sich die Dramatik im Dschungel aufgrund der äußeren Umstände in Grenzen hielt, blieb das Interesse der Zuschauer ungebrochen. Die Einschaltquote kletterte zwischen 22.15 und 23.15 Uhr sogar leicht auf 6,91 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 29,0 Prozent). Im Segment des jüngeren Publikums zwischen 14 und 49 Jahren, auf das RTL mit seinen Programmen zielt, betrug der Marktanteil sogar 40,2 Prozent.

dpa/lot

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