Was bisher geschah

Dschungelcamp für Anfänger: Das sollten Sie wissen

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Die größter Lästermäuler im Dschungelcamp: Die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich.

Berlin - Seit seiner Premiere 2004 ist im Dschungelcamp viel passiert. Von unvergessenen Kandidaten, den Speisegewohnheiten im TV-Camp und einer Liebesgeschichte unter Schmu-Verdacht: etwas zu jedem Buchstaben im „Dschungelcamp“.

Die RTL-Dschungelshow „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ hat in den vergangenen Jahren oft für Gesprächsstoff gesorgt. Wer sich nicht mehr an alles erinnern kann: Hier ein paar kleine Geschichten zu jedem Buchstaben im „Dschungelcamp“.

D wie Dirk Bach: Unvergessener erster Moderator an der Seite von Sonja Zietlow in stets farbenfrohen Outfits. Sein überraschender Tod im Oktober 2012 führte zur wohl größten Veränderung an der Sendung - Daniel Hartwich übernahm den Job.

S wie Sarah Knappik: Stand als Kandidatin im Mittelpunkt des vielleicht größten Dschungel-Theaters. Wurde von Schauspieler Mathieu Carrière zeitweise gar auf Knien angefleht, freiwillig auszusteigen („Sarah, bitte verlass uns!“). Die Zickereien im Camp ließen die Quoten der damals fünften Staffel in die Höhe schießen.

C wie Costa Cordalis: Schaffte es 2004 als Erster auf den Thron des Dschungelkönigs. Berichtete später, die 40 000 Euro Antrittsgage gespendet zu haben. Allerdings sei die Teilnahme gefährlich für seine Ehe gewesen - Frau Ingrid habe mit Scheidung gedroht.

H wie Hoden: Gehört quasi zu den Grundnahrungsmitteln. Wird sehr gerne in Dschungelprüfungen serviert. Die amtierende Siegerin Melanie Müller machte von sich reden, als sie im Nu einen Truthahn-Hoden verspeiste.

U wie Ungeziefer: Krabbelt in vielen Dschungelprüfungen über die Körper der geschundenen Promis. Wer Angst vor Käfern, Larven oder Spinnen hat, hat es schwer. Wer es wie Erotik-Model Micaela Schäfer fertigbringt, dem Getier den Kopf abzubeißen, hat hingegen gute Karten.

N wie Natter: Gern genutztes Etikett für Kandidaten, die mit bissigen Kommentaren im Camp auffallen. Wurde von Entertainerin und Dschungelkönigin Désirée Nick im Herbst 2004 auf ein neues Niveau gehoben.

G wie Große Quote: Kaum eine andere Sendung bringt RTL regelmäßig so viele Zuschauer wie das Dschungelcamp. Die vergangene Staffel sahen im Schnitt 7,95 Millionen Menschen. Vor allem in der jüngeren Zielgruppe ist die Sendung ein Hit.

E wie Ekel: Gehört zu den Konstanten der Show. Wer würde schon freiwillig pürierten Buschschwein-Anus schlucken? War ein zerkauter Känguruhoden bei der Premiere 2004 noch ein Skandal, regen sich heute allerdings deutlich weniger Menschen darüber auf.

L wie Liebesgeschichten: Gab es auch schon im Dschungel. Schauspieler Rocco Stark und Sängerin Kim Gloss bekamen später sogar ein Baby. Das Paar Indira Weis und Jay Khan musste allerdings damit kämpfen, dass die Liaison stets unter Heuchel-Verdacht stand.

C wie C-Promis: Sind das Schmiermittel der Sendung. Das Dschungelcamp verhalf unter anderem einem gewissen Nico Schwanz, dem Hochzeitsplaner Froonck Matthée und der Mutter der TV-Blondine Daniela Katzenberger, Iris Klein, zu Sendezeiten in der Primetime.

A wie Arzt „Dr. Bob“: Ist gar kein Doktor, sondern gelernter Rettungssanitäter. Gibt den Promis dennoch gute Tipps für ihre Dschungelprüfungen. Beispielsweise Bandwürmer gut zu zerkauen, weil sie im Hals sonst wieder hochkrabbeln. Danke, Dr. Bob.

M wie Mieses Wetter: Selbst Evakuierung war im Dschungel schon mal im Gespräch. Bei der Staffel 2012 regnete es so heftig, dass ausgeschiedene Kandidaten nicht ins Hotel kamen, weil Wassermassen die Straßen versperrten.

P wiePlumpsklo: Die Toilette ist im Dschungel das, was bei Partys oft die Küche ist: Ort für spontane Verbrüderungen, Lästereien und Umsturz-Pläne. Muss von den Anwesenden manchmal zu deren Unbehagen gesäubert werden. Eben wie eine Küche nach der Party.

dpa

Video: So freut sich Ex-Bewohner Jochen Bendel auf das Dschungelcamp 2015

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