"Dschungelcamp": Daniel Lopes ist raus!

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Daniel Lopes' Ruf "Holt mich hier raus!" wurde erhört

Berlin - Am Freitagabend musste auch der Sänger Daniel Lopes (35) die Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ verlassen. Rocker Martin Kesici (38), der am Tag zuvor das Handtuch geworfen hatte, erklärte jetzt den wahren Grund.

Die Zuschauer entschieden kurz vor Mitternacht per telefonischer Abstimmung, dass für den ehemaligen Teilnehmer der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ Schluss ist.

Mehr Geld nach 8 Tagen? Ging Martin deshalb?

Über die Gründe, warum Camp-Kollege Kesici das australische Lager verließ, in dem seit 13. Januar elf mehr oder minder prominente Kandidaten hausten, gab es Spekulationen. Der Berliner begründete in der Sendung seinen freiwilligen Weggang damit, dass er nicht wie „ein Tiger im Käfig“ eingesperrt sein könne. Er sei zu freiheitsliebend. Aber er habe lange nachgedacht, bis die Entscheidung stand.

Die „Bild“-Zeitung vom Samstag hatte eine andere Erklärung für seinen überraschenden Ausstieg: „Der Sänger, der von Anfang an keinen Bock auf das Camp hatte, wartete exakt bis zum Ende der Donnerstagnacht Live-Übertragung. Danach stieg er sofort aus. Denn da hatte er die nächste Rate seines Honorars in der Tasche.“

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„Bild“ schrieb, RTL staffele die Gage. Wer durchhalte, bis die ersten Kandidaten rausfliegen (Freitag), bekomme bei einem freiwilligen Ausstieg 75 statt nur 50 Prozent. Kesici sollen jetzt angeblich rund 23 000 Euro zustehen. Ein RTL-Sprecher sagte am Samstag der Nachrichtenagentur dpa, zu Vertragsdetails äußere sich der Sender grundsätzlich nicht.

Kesici widerspricht

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Der Deutschen Presse-Agentur erläuterte Kesici telefonisch sein Dschungel-Aus: „Das hat nichts mit dem Geld zu tun.“ Ganz im Gegenteil: Er habe wahrscheinlich sogar auf ein bisschen Kohle verzichtet. Als Hauptgrund für seinen Ausstieg nannte er die Sehnsucht nach seiner Freundin: „Ich hab's einfach nicht mehr ausgehalten ohne sie.“ Ein zweiter Grund sei die Enge des Camps.

Warum er überhaupt mitgemacht habe bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“? „Es hat sich natürlich ein bisschen gelohnt ...“. Es sei ein schöner Nebenverdienst. Er sei aber wahrscheinlich einer der wenigen, die das Ganze nicht als Sprungbrett sehen. „Ich hab ja meinen Job und meine Musik, in dem Sinne geht's mir ja gut.“

So geht es weiter

Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de

Weil jetzt bereits zwei Teilnehmer raus sind, statt, wie geplant, nur einer, bleiben RTL zwei Möglichkeiten: Entweder gibt es am 28. Januar ein Finale mit zwei statt drei Kandidaten, oder an einem der folgenden Tage wird keiner ausscheiden, damit in der letzten Sendung drei Mitspieler um den Titel „Dschungelkönig“ kämpfen.

Die Freitagabendausgabe verfolgten nach Senderangaben zwischen 22.15 und 24 Uhr durchschnittlich 6,55 Millionen Zuschauer (25,9 Prozent Marktanteil) - bei dem vom Privatfernsehen besonders begehrten Publikum zwischen 14 und 49 Jahren betrug der Marktanteil sogar 35,8 Prozent. Kein Rekordwert, aber das Niveau bleibt hoch.

dpa/dapd

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