Ferch und Vogel: Nach Jahren wieder gemeinsamer Film

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Jo (Jürgen Vogel, l.) und Mark (Heino Ferch) im ZDF-Film "Tod in Istanbul". 

Hamburg - Die Schauspielstars Heino Ferch und Jürgen Vogel sind erstmals nach 14 Jahren wieder gemeinsam in einem Film zu sehen.

Regisseur Matti Geschonneck holte sie für seinen Thriller “Tod in Istanbul“ vor die Kamera, den das ZDF am 28. Februar (20.15 Uhr) zeigt. “Mein Ur-Gedanke war, die beiden Helden zusammen in einem Film agieren zu sehen“, sagte er am Freitag in Hamburg. “Beide sind sich einerseits sehr ähnlich, andererseits auch wieder nicht. Und sie sind sehr körperliche Schauspieler“, meinte Geschonneck (“Angst hat eine kalte Hand“, “Die Nachrichten“).

“Ich konnte mir vorstellen, dass diese Konstellation einen kraftvollen Film ergibt.“ In “Tod in Istanbul“ spielen Ferch und Vogel zwei ungleiche Männer, die der Mord an einer schönen Frau verbindet. Mit Ferch hatte Geschonneck unter anderem bereits Filme wie “Mord am Meer“ und “Entführt“ gedreht, mit Vogel Produktionen wie “Boxhagener Platz“ und “Duell in der Nacht“. Er schätze und möge die beiden Schauspieler sehr, sagte der 58-Jährige. “Sie sind schon sehr außergewöhnlich in ihrer Heldendarstellung.“

Dass die Wunschbesetzung Ausgangspunkt für den Film war und erst danach das Drehbuch entstand, finde er eine “absolut legitime Herangehensweise“. Mit Autorin Hannah Hollinger hatte Geschonneck zuletzt den Zweiteiler “Entführt“ realisiert. Für sie ist “Tod in Istanbul“ auch eine Geschichte, die etwas über Frauen erzähle. “Wir haben zwar die starken Helden, die aber nur zu Helden werden, weil die Frauen ihnen die Themen liefern.“

In dem Verwirrspiel um Mord und illegalen Waffenhandel mimt Ferch einen Kriminalkommissar, Vogel einen verdeckten BKA-Ermittler. Der Schauplatz der Geschichte, Istanbul, habe ihn sehr fasziniert, sagte Geschonneck. “Ich lebe zwar in der Türkei, also in Berlin“, scherzte er, aber die Metropole am Bosporus sei einzigartig.

dpa

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