Kinotrailer und Filmkritik

Das erwartet Kinder in "Hotel Transsilvanien 2"

Graf Dracula hat seinen Schock überwunden. Tochter Mavis heiratete zwar gegen Vatis Willen – ausgerechnet – einen Menschen. Doch dieser Johnny hat sich als Sterblicher überraschend gut eingelebt im „Hotel Transsilvanien“, der Herberge für Monster, Geister und andere Untote.

Sorgen macht sich der frisch gebackene Großvater inzwischen um seinen Enkel Dennis. Dem wollen, halb Mensch, halb Vampir, auch kurz vor seinem fünften Geburtstag keine Fangzähne wachsen. Wird er je ein echter Blutsauger werden? Noch dazu schwärmt der Knabe von Superhelden wie „Batman“, über den Opa Dracu nur die spitze Nase rümpfen kann...

„Hotel Transsilvanien“ bescherte Sony Pictures vor drei Jahren einen überraschenden Erfolg. Leider bietet der zweite Teil nichts Neues, führt aber die Figuren und Geschichten des originellen ersten Films konsequent weiter. Dabei überwiegt diesmal der Slapstick. Während der eher düster gehaltene „Hotel Transsilvanien“ eine erwachsene Zielgruppe mit im Blick hatte, richtet sich die farbenfrohere und ungruseligere Fortsetzung an ein Kinderpublikum. Die Scherze sind harmloser, leichter verständlich, manchmal schlichtweg platter, die Szenerie nie wirklich bedrohlich, Anspielungen und Bezüge zu anderen Horrorfilmen fehlen weitgehend.

Deutlich entwickelt wurde dagegen die 3D-Technik. Zwar ist man bei Sony noch nicht soweit wie bei Pixar, aber Regisseur Genndy Tartakovsky setzt die Effekte gezielter ein und bietet eine überzeugende Tiefenschärfe.

„Hotel Transsilvanien“

Regie: Genndy Tartakovsky

Laufzeit: 89 Minuten

Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie „Die Croods“ mochten.

Rubriklistenbild: © Sony

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