"Jack und Jill": Heidenspaß mit Adam Sandler

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Zweimal Adam Sandler: als cooler Jack und als dessen peinliche Zwillingsschwester Jill.

München - Guter Job, schöne Frau, nette Kinder – in Jacks Leben läuft alles rund. Nur nicht zu Thanksgiving: Dann rückt seine durchgeknallte Zwillingsschwester an. Adam Sandler sorgt mit seiner neuen Komödie wieder für einen Heidenspaß.

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Adam Sandler ist Jack. Und Jack ist ein Anpasser: stets darauf bedacht, gesellschaftlich gut dazustehen. Davon zeugen sein cooler Job in der Werbebranche, die süße Familie und das zur Schau gestellte soziale Bewusstsein. Doch platzt einmal im Jahr ein Störfaktor in das Idyll. Jacks Zwillingsschwester Jill (ebenfalls Adam Sandler) kommt zu Besuch und konfrontiert ihn mit seinem Albtraum: Jill ist ein Außenseiter, peinlich und unsexy. Kaum hat sie die Türschwelle übertreten, steigt Jack die Schamesröte ins Gesicht. Mit dieser Frau verwandt? Kann nicht sein! Damit wäre beinahe alles gesagt über Dennis Dugans „Jack und Jill“ – über die simple Geschichte, über die dennoch darin verborgene Weisheit. Doch „Jack und Jill“ ist ein Adam-Sandler-Film und wer dessen Klamauk und Exkurse Richtung Fäkalhumor nicht verträgt, dem wird es mit der Produktion gehen wie Jack mit Jill. Auf alle anderen wartet ein Heidenspaß mit warmherziger Botschaft.

In bester Peter-Alexander-Manier schlüpft Sandler in die Doppelrolle – seine Jill ist eine „Tootsie“ auf Speed. Bis der letzte Griesgram über dieses Teufelsweib lachen muss – und ihren wahren Wert erkennt – hampelt Sandler durch vorhersehbare, aber auch grellkomische Slapstickszenen. Dabei steht ihm ein selbstironischer Al Pacino zur Seite, der genau das spielt, was viele von Stars erwarten: die cholerische Diva. Allein dieses seltsame Paar ist den Gang ins Kino wert.

Katrin Hildebrand

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