Sie ist Trash-TV-Königin

Jenny Elvers gewinnt "Promi Big Brother"

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Jenny Elvers hat die Sat.1-Show "Promi Big Brother"gewonnen.

Berlin - Alles überstanden. Zwei Wochen „Promi Big Brother“ sind vorbei. Es gibt eine Siegerin und die Erkenntnis: Die RTL-Dschungelshow muss keine Angst haben.

Es ist vollbracht: Jenny Elvers-Elberzhagen darf sich jetzt „Promi Big Brother 2013“ nennen. Die 41-jährige Schauspielerin, zuletzt wegen ihrer Alkoholprobleme in den Schlagzeilen, wurde am späten Freitagabend vom Fernsehpublikum per Telefonvoting zur Siegerin des über zwei Wochen langen Fernsehspektakels gewählt. Sie widmete den Sieg ihrem Sohn Paul und kündigte an, das Rauchen aufzugeben.

Fünf Kandidaten von anfänglich zwölf mehr oder minder prominenten in der von 70 Kameras rund um die Uhr überwachten TV-WG hatten die Finalsendung angetreten. In den letzten Tagen hatte auch ein Besuch von „Baywatch“-Star Pamela Anderson (46) noch für Aufsehen gesorgt. Umstritten war auch der mit viel PR-Wirbel verbundene Einsatz von US-Star David Hasselhoff (61) - er schied bereits nach vier Tagen aus dem TV- Haus in Berlin-Adlershof aus. Die Erkrankung seines Vaters wurde als Grund angegeben.

Schauspieler Martin Semmelrogge (57) und Internet-Spaßmacher Simon Desue (22) schieden als erste aus, die letzten drei waren dann noch Schauspielerin Elvers-Elbertzhagen, die holländische Moderatorin Marijke Amado (59) und „Catch the Millionaire“-Kandidatin Natalia Osada (23).

Amado sorgt für Schrecksekunde

Die drei mussten noch zur Belustigung der Zuschauer und für den Stimmenfang jeweils ein Spiel absolvieren. Eine Schrecksekunde zwischendurch: Amado blieb dabei völlig erschöpft liegen, weil sie es nicht geschafft hatte, auf einem Laufband so schnell zu sprinten, um dann auf einen Buzzer zu drücken. Unfair, eine fast 60-Jährige solch eine Aufgabe erledigen zu lassen, kritisierten Zuschauer im „Bild“-Liveticker. Der Sender ließ das Publikum einige Minuten im Unklaren, wie es Amado ging, bis sie noch schwer atmend ins Haus zurückkehrte. „Ich war weg und bin umgekippt“, erklärte sie dort. Osada dagegen hatte keine Mühe, nach einem Drehwurm einen Einkauf im Supermarkt zu erledigen, Elvers-Elbertzhagen musste gegen eine Windmaschine anrennen und einen Buzzer drücken, was die auch schaffte.

"Promi Big Brother": Die Bilder vom Einzug

"Promi Big Brother": Die Bilder vom Einzug

Bei den Zuschauern war die Show, die von der Struktur her dem RTL-Dschungelcamp „Ich bin ein Star - holt mich hier raus“ ähnelte und von Cindy aus Marzahn sowie Oliver Pocher moderiert wurde, nur mäßig beliebt, zumeist waren weniger als zwei Millionen dabei. Das Finale von „Promi Big Brother“ sahen im Schnitt 2,12 Millionen (8,3 Prozent Marktanteil), was zur besten Sendezeit ab 20.15 Uhr nur für Platz vier in der Zuschauergunst reichte. In der von den Privatsendern so begehrten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen landete die Show mit 12,9 Prozent Marktanteil auf Platz drei: hinter RTL und ProSieben. Sat.1 freute sich am Samstag aber laut Mitteilung über einen „einen Zuschauerschnitt von starken 13,8 Prozent (14-49 Jahre) Marktanteil über die gesamte Staffel“.

dpa

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