Krimikomödie

Kinofilm "Sex & Crime": Auf immer neuen, falschen Fährten

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Im Zentrum des Verwirrspiels: Katja (Pheline Roggan).

München - „Sex & Crime“ ist ein vogelwildes Potpourri aus verschiedenen Genre-Elementen. Eine Dreiecksgeschichte auf mehreren Ebenen.

Theo (Fabian Busch) liebt Katja (Pheline Roggan); Katja liebt Valentin (Wotan Wilke Möhring); und Valentin? Der liebt vor allem sich selbst, Luxus – und Katja auch irgendwie. Möhring trifft mal wieder genau den richtigen Ton für diesen Typen, der sich Val (gesprochen: Wäll) nennt und zu Höherem als seinem Dasein als Versicherungsmakler berufen fühlt: ein ordentliches Haus sollte es schon sein. Um an ein solches zu kommen, hat er einen Plan, in dem sein Freund Theo eine entscheidende Rolle spielt. Dumm nur, dass der selbst etwas ausheckt. Und Katja, Ehefrau des einen, Geliebte des anderen, will auch etwas ab vom Kuchen.

Eine Dreiecksgeschichte auf mehreren Ebenen erzählt Paul Florian Müller in „Sex & Crime“, einer schrägen Krimi-komödie, einem vogelwilden Potpourri aus verschiedenen Genre-Elementen. Mal Splatter, dann bester Grusel, gepaart mit Proleten-Sprüchen à la „Bang Boom Bang“. Das könnte in schlimmstem Klamauk enden, ist aber dank des namhaft besetzten Ensembles und eines cleveren Plots, der immer neue Haken schlägt, augenzwinkernde Hommage an das, was Kino vor allem ist: faszinierende Unterhaltung. Im dunklen Saal geben wir uns der Geschichte auf der leuchtenden Leinwand hin. Müller nutzt das aus und führt uns auf immer neue, falsche Fährten – mit herrlich absurdem Finale.

„Sex & Crime“

mit Wotan Wilke Möhring Regie: Paul Florian Müller Laufzeit: 82 Minuten

Sehenswert

Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie schräge Verwirrspiele mögen.

Kommentare

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