Better Call Saul, House of Cards und mehr

Diese Netflix-Serien erwarten uns 2016

Netflix
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Netflix an, Serie ab: Viele neue Serien und Erweiterungen der Erfolgsformate erwarten die Kunden.

Los Gatos - Netflix treibt seine Eigenproduktionen kräftig voran: In diesem Jahr dürfen sich Kunden des Streaming-Dienstes auf viele neue und alte Kult-Serien freuen.

Netflix hat sich weltweit zu einem beliebten Steamingdienst etabliert und die eigens produzierten Serien sind dabei ein wichtiger Teil der Erfolgs. Kein Wunder also, dass Netflix in diesem Bereich noch mehr investieren will. Bisher produzierte der Dienst 16 eigene Serien, 2016 soll sich diese Zahl verdoppeln.

Bei dem umfangreichen Angebot ist für jeden etwas dabei, egal ob Komödie, Doku, Animation oder Drama. Dazu steigt Netflix noch tiefer ins Superhelden-Universum von Marvel ein. Ein besonderes Highlight des Jahres sind aber zwei Neuverfilmungen: Fuller House und Gilmore Girls bringen die Comedy-Ikonen der 90er und 2000er Jahre zurück auf den Bildschirm. 

Zwei brandneue Serien sind bereits im Januar auf Netflix gestartet: Die Teenie-Serie Degrassi: Next Class über eine High School in Kanada und die Doku-Serie Chelsea Dogs, in der eine ehemalige Late-Night-Moderatorin auf ihrer Rundreise durch die USA über Themen wie Rassismus und Drogen berichtet.

Damit Serienjunkies nicht den Überblick verlieren, haben wir eine Übersicht mit allen Startterminen zusammen gestellt. Eins ist dabei allerdings zu beachten: Angegeben sind immer die Termine, zu denen die Serien beim US-amerikanischen Netflix veröffentlicht werden. Manche, nicht alle, sind in Deutschland zu diesem Zeitpunkt offiziell noch nicht verfügbar - aber keine Sorge: Mit diesem Trick können Sie sich das amerikanische Netflix-Angebot nach Deutschland holen.

Netflix: Diese neuen und alten Serien kommen 2016  

Better Call Saul (16. Februar, Staffel 2): Der Spin-Off zur Kultserie Breaking Bad ist streng genommen keine Netflix-Eigenproduktion, ist aber eine der beliebtesten Serien des Dienstes. Better Call Saul erzählt die Geschichte des Anwalts James McGill, der später unter dem Namen Sual Goodman bekannt wurde - und spielt zeitlich vor seinem Treffen mit Walter White in Breaking Bad. Der Spin-Off wurde ein großer Erfolg, kein Wunder also, dass die Serie um eine zweite Staffel verlängert wurde.

Love (19. Februar, neue Serie): Wie der Name schon sagt, dreht sich in dieser neuen Netflix-Produktion alles um die Liebe. Eine zweite Staffel der Komödie hat Netflix bereits in Auftrag gegeben. 

Cooked (19. Februar, neue Serie): Auch hier ist der Name Programm: Cooked ist eine vierteilige Doku-Serie und untersucht die menschlichen Grundbedürfnisse in Sachen kochen, essen und genießen. 

Fuller House (26. Februar): Nach 20 Jahren ist die "Full-House"-Familie endlich wieder da! Das Spin-Off erzählt aus dem Leben der damals jungen Generation, verkörpert von den gleichen Schauspielern wie früher. Fans der Sitcom aus den 90er Jahren freuen sich schon sehnsüchtig auf die Neuauflage.

House of Cards (4. März, Staffel 4): Die US-Präsidentschaftswahlen stehen nicht nur im realen Leben vor der Tür, sondern auch bei Netflix. Der skrupellose Frank Underwood muss seinen politischen Gegnern einmal mehr einen Schritt voraus sein, um im Amt zu bleiben.  

Netflix Presents: The Characters (11. März, neue Serie): Acht Folgen, acht Comedians: Jeder von ihnen hat in seiner 30-minütigen Episode freie Hand. Keine Einschränkungen, keine Regeln und jede Menge Lacher garantiert. 

Daredevil (18. März, Staffel 2): Mit Daredevil betrat Netflix zum ersten Mal das Marvel-Universum und feierte sofort einen großen Erfolg. Nur elf Tage nach der Veröffentlichung der ersten Staffel wurde die Produktion einer zweiten bekannt gegeben. Darin wird Rechtsanwalt Matt Murdock erneut nachts zum Rächer Daredevil - diesmal im ikonischen roten Anzug, den er zum Ende der ersten Staffel erhielt. 

Flaked (18. März, neue Serie): In dieser Drama-Komödie mit Will Arnett verlieben sich zwei Männer in die gleiche Frau - Ärger ist damit vorprogrammiert.  

The Ranch (1. April, neue Serie): Ashton Kutcher spielt in dieser neuen Serie einen ehemaligen Football-Star, der nun mit seinem Brunder eine Ranch leitet. Zum Cast gehören weitere bekannte Schauspieler wie Sam Elliott und Danny Masterson. 

Lost & Found Music Studios (1. April): Diese Serie ist ebenfalls keine Netflix-Eigenproduktion, sondern stammt aus dem kanadischen Studio Temple Street Production. Die Serie zeigt den schwierigen Weg junger Talente in der Musikbranche und ist bei Netflix ab April zum Streamen abrufbar.   

Kong: The King of Apes (15. April, neue Serie): King Kong für Kids: Diese futuristische Zeichentrickserie spielt im Jahr 2050 und hält sich nicht ganz an den Plot der Originalgeschichte. Stattdessen muss Kong in diesem turbulenten Abenteuer die Welt vor Roboter-Dinos retten.  

Unbreakable Kimmy Schmidt (15. April, Staffel 2): Die erfolgreiche Comedy-Serie von Netflix, die für mehrere Emmys nominiert wurde, geht in die zweite Runde: Kimmy Schmidt hat sich ein neues Leben aufgebaut, doch erste Bilder vom Dreh der zweiten Staffel deuten darauf hin, dass ihre Vergangenheit sie einzuholen droht. 

Marseille (5. Mai, neue Serie): Nach House of Cards wagt sich Netflix an ein französisches Politdrama: Kein geringerer als Gérard Depardieu verkörpert einen französischen Bürgermeister, der vor seiner letzten Amtshandlung steht. 

Grace And Frankie (6. Mai, Staffel 2): Die Erzfeindinnen Grace und Frankie sind zurück! Nach dem großen Erfolg der erste Staffel der Drama-Komödie und mehreren Emmy- und Golden-Globe-Nominierungen ist außerdem bereits eine dritte Staffel angekündigt. 

Word Party (3. Juni, neue Serie): Die zweite Animationsserie, die Netflix dieses Jahr herausbringt, richtet sich besonders an die ganz jungen Zuschauer. Vier Tierkinder sollen dabei singend, tanzend und spielend den Zuschauern Wörter und Sprache beibringen - klingt ein bisschen nach tierischen Teletubbies. 

Orange is the New Black (17. Juni, Staffel 4): Eine der beliebtesten und erfolgreichsten Serien auf Netflix geht weiter: In Staffel vier warten neue Insassen und Konflikte auf die Häftlinge des Frauengefängnisses Litchfield  - und die Fans warten sehnsüchtig auf die Auflösung des Cliffhangers des letzten Staffelfinals. 

Stranger Things (15. Juli, neue Serie): Neben den zahlreichen Komödien startet mit Stranger Things auch eine ziemlich düstere Netflix-Produktion. David Harbour und Winona Ryder spielen die Hauptrollen in der Mystery-Serie, in der ein Junge im US-Bundesstaat Indiana spurlos verschwindet. 

The Get Down (12. August, neue Serie): Baz Luhrmann, Regisseur von Moulin Rouge und The Great Gatsby, sitzt auch bei dieser Serie im Regiestuhl. Das Musical-Drama handelt von talentierten Jugendlichen auf der Flucht aus der Bronx. 

Netflix: Für diese Serien gibt es noch kein offizielles Startdatum

Jessica Jones: Auch die zweite Serie aus dem Marvel-Universum wurde ein großer Erfolg auf Netflix und bekommt eine zweite Staffel. Da die ersten Folgen erst im November letzten Jahres ausgestrahlt wurden, müssen sich die Fans bis dahin aber wohl noch etwas gedulden. 

Luke Cage: Mit Luke Cage erhält zudem eine der Hauptfiguren aus Jessica Jones eine eigene Serie. Der Superheld mit der undurchdringlichen Haut wird dabei erneut von Mike Colter verkörpert. 

Iron Fist: Das Marvel-Universum dehnt sich nicht nur im Kino gewaltig aus: Iron Fist ist die viertel Marvel-Serie auf Netflix und dreht sich um Superheld Daniel Rand, der in New York mit Kung-Fu-Künsten auf Verbrecherjagd geht. 

Gilmore Girls: Die Serie ist die zweite Neuverfilmung neben Fuller House. Nach knapp zehn Jahren zeigt Netflix vier 90-minütigen Episoden mit Mutter und Tochter Lorelei und Rory Gilmore. Die erste Folge setzt dabei etwa acht Jahre nach dem Original ein. Die meisten ehemaligen Castmitglieder, darunter Lauren Graham und Liza Weil, haben ihre Rückkehr bereits offiziell verkündet. Wann die brandneuen Folgen zu sehen sind, steht aber noch nicht fest. 

sr

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