So viele Zuschauer hatte der Tukur-Krimi

Rekord-Quote für Rekord-"Tatort"?

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Kommissar Felix Murot (Ulrich Tukur) greift zur Waffe: Noch nie gab es in einem Tatort so viele Leichen wie in der Folge "Im Schmerz geboren".

Berlin - "Im Schmerz geboren": So ist der Titel des jüngsten und gleichzeitig ungewöhnlichsten ARD-Tatort. Mit 47 Leichen hat die aktuelle Ausgabe der Krimi-Reihe einen neuen Rekord aufgestellt - ob das auch für die Einschaltquote gilt?

Der ungewöhnliche „Tatort“ mit Ulrich Tukur hat am Sonntagabend mehr als neun Millionen Zuschauer vor den Bildschirm gebannt. Im Schnitt sahen den hessischen Krimi „Im Schmerz geboren“ - eine Art Western mit Rachefeldzug und Dutzenden Toten - in der ARD 9,29 Millionen Zuschauer, was ab 20.15 Uhr 26 Prozent Marktanteil entsprach. Das waren ähnlich viele wie beim Bodensee-„Tatort“ in der Woche zuvor.

Tukur-"Tatort": Noch mehr Leichen?

Mehr als 50 statt 47? Die Rekordleichenzahl beim ARD-"Tatort" vom Sonntagabend - "Im Schmerz geboren" - ist wohl höher als vorab vom Hessischen Rundfunk (HR) kommuniziert. Nach der Erstausstrahlung des Krimis am Sonntagabend entwickelte sich im Internet und beim Kurznachrichtendienst Twitter eine lebhafte Diskussion über die Qualität des Krimis und die Anzahl der Toten darin.Am zweitstärksten zur besten Sendezeit war die ZDF-Romanze „Ein Sommer in Island“ (5,23 Millionen/14,6 Prozent), am drittstärksten der Film „The Amazing Spider-Man“ bei ProSieben (3,24 Millionen/10,4 Prozent). Die Talkshow „Günther Jauch“ nach dem „Tatort“ im Ersten (Thema: „Helmut Kohl - wem gehört seine Geschichte?“) verfolgten 5,00 Millionen (18,0 Prozent).

dpa

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