Alexander Böker und Oliver Wurm, Macher des 36-seitigen Hefts mit insgesamt 216 Motiven rund um die Nordhessen-Metropole, geben Layout und Texten derzeit den letzten Schliff. Kommende Woche geht das Album bei Panini im italienischen Modena in den Druck.
Noch können Sie, liebe Leser, aber bei der Auswahl der Aufkleber mitbestimmen. Für die Doppelseite „Typisch Kassel“ sind zwölf Motive in die engere Wahl gekommen – neun davon schaffen es ins Heft. Welche das sind, können Sie auswählen. Denn wer könnte besser darüber entscheiden als die Kasseläner, Kasselaner und Kasseler, was ihre Stadt kennzeichnet? Die HNA als Medienpartner des Kassel-Albums hat auf ihrer Facebookseite eine Abstimmung eingerichtet.
Folgende Motive stehen zur Auswahl:
• Waschbären
• Spitzhacke an der Fulda
• Ahle Wurscht
• Weckewerk
• Linearuhr am Ständeplatz
• die „Fulle“
• Fahrradverleihsystem Konrad
• Vorderer Westen
• Weinbergbunker
• Buga-Gelände
• Drahtbrücke
• Fuldapromenade.
Warum nicht der Herkules oder die documenta dabei sind? Viele andere Kasseler Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten kommen bereits auf den anderen Themenseiten vor. Eine Doppelseite widmet sich zum Beispiel dem Bergpark, eine weitere Kassels bekannten und markanten Gebäuden, weiterhin geht es um Kunst und Kultur, um Sport und um bekannte Persönlichkeiten aus Kassel.
Vor vier Jahren hatten die beiden Hamburger Journalisten Böker und Wurm die Idee, die Sammelalben für deutsche Städte aufzulegen. Bekannt sind die Panini-Hefte seit den 70er-Jahren vor allem mit Fußballbildern. Nach Großstädten wie Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Düsseldorf ist Kassel nun die erste mittelgroße Stadt, die ein eigenes Album bekommt.
Die Hefte sind ab 18. Februar an Kiosken, Tankstellen und in Supermärkten für 1,50 Euro erhältlich, die Päckchen mit fünf Stickern für je 50 Cent. Geplant sind auch Tauschbörsen, die zugleich Gelegenheit zur Begegnung von Kasselern bieten sollen. Der HNA liegt zum Auftakt der großen Sammel- und Tausch-Aktion zum Stadtjubiläum ein Bogen mit sechs Stickern bei.
Von Katja Rudolph




























































