Der Kubus ist gefragt wie nie

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Modern: Einzelne kubische Formen können vom Bauherrn zum individuellen Gesamtkunstwerk kombiniert werden.

Kubische Gebäudeformen liegen im Trend. Sie sind schnörkellos. „Weniger ist wieder mehr. Das gilt auch fürs Bauen und Einrichten. Die Menschen sehnen sich nach klaren Formen und einfachen Lösungen“, sagt Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF).

1919 gründete Walter Gropius in Weimar das Bauhaus, eine Kunstschule, deren Lerninhalte bis heute die Formensprache in vielen Designrichtungen und in der Architektur prägen. So auch im modernen Holz-Fertigbau. Alle führenden deutschen Hersteller von Holz-Fertighäusern haben die kubischen Gebäudeformen des Bauhausstils inzwischen wieder in ihr Portfolio aufgenommen. Die Bauherren entscheiden sich meist für zwei Vollgeschosse, wahlweise plus Keller. Schrägen sind dabei in allen Stockwerken passé, stattdessen bietet ein Flachdach Wohnfläche, die bis in alle Ecken hinein voll ausgekostet werden kann.

Wer sich für einen zweigeschossigen Kubus entscheidet, darf sich auch über eine überdachte ebenerdige Terrasse oder eine großzügige Dachterrasse mit Garten freuen – je nachdem, ob die kubischen Stockwerke einheitlich aufeinander gesetzt werden oder aber verschiedene Maße haben. Generell können bei der Planung des Gesamtkunstwerks „Wohnwürfel“ einzelne kubische Wohnkörper, zu denen zum Beispiel auch eine Garage oder ein Carport mit darüber liegendem Balkon zählen können, wie Bausteine aufeinander oder nebeneinander platziert werden. (bdf)