Rechtzeitiges Handeln hilft

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Freundlich und kompetent: Das Team des Salon Arend aus Immenhausen.

Dünnes und schütter werdendes Haar, Haarausfall oder sogar kompletter Haarverlust – das sind Probleme, die nicht nur Männer betreffen. Auch Frauen können davon betroffen sein. Hilfe gibt es zum einen in Form von Haarersatz, doch rechtzeitig angewendet, können auch andere Lösungen helfen.

„Wenn eine Kundin oder ein Kunde zu mir kommt und über Haarausfall klagt, suchen wir erst einmal den Grund für den Haarausfall und den Zeitraum, seit dem das Problem besteht.“ Regina Arend, Friseurmeisterin aus Immenhausen, weiß, dass Haarausfall verschiedene Ursachen haben kann. So ist es zum einen möglich, dass eine Krankheit, bzw. deren Behandlung oder dauerhafte Medikation, schuld daran sein können. Aber auch die Ernährung, Außenfaktoren, familiäre und berufliche Hintergründe oder Stress können sich an der Haarfülle bemerkbar machen.

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Intensiv beschäftigt sich die Friseurin während einer ausführlichen Haarsprechstunde mit ihren Kunden und versucht, gemeinsam die Ursachen zu finden. „Dann erst kann man mit der Kundin oder dem Kunden die adäquate Lösung für das Problem finden,“ so Arend.

So rät sie im Einzelfall zum Beispiel dazu, mittels einer Tiefenreinigung das Haar und die Kopfhaut von Ablagerungen durch zu viele Pflegeprodukte zu befreien. Danach wäre auch eine Versorgung von außen durch Spezialpräparate erst wieder wirksam. Dazu zählt etwa die Produktserie „Stop and Grow“, die den Haarverlust stoppt und das Wachstum anregt. „Man muss allerdings bedenken, dass es auch erblich bedingten Haarausfall gibt“, warnt Regina Arend. „Wenn jemand davon betroffen ist, helfen solche Mittel nur begrenzt. Dann kann man über einen individuellen Haarersatz nachdenken.“

Als Mitglied im Bundesverband der Zweithaarspezialisten weiß Regina Arend, dass die Kosten für einen Haarersatz auch von der Krankenkasse übernommen werden können. So haben Versicherte Anspruch auf eine höhere finanzielle Beteiligung der Krankenkasse. Außerdem besteht nach sechs Monaten (bei Kunsthaarversorgung), bzw. nach zwölf Monaten (bei Echthaarversorgung), ein Anspruch auf ein neues Haarteil, sollte der Haarersatz nicht mehr tragbar sein.

Die Krankenkassen unterscheiden dabei zwischen vorübergehendem Haarverlust (beispielsweise bei einer Chemotherapie) und krankheitsbedingtem endgültigem Haarverlust.

Stellt der Arzt ein Rezept für einen Haarersatz aus, kann der Kunde oder die Kundin damit direkt zum Salon Arend in Immenhausen kommen. Die Friseurmeisterin reicht das Rezept dann später bei der Krankenkasse ein.

Das Team des Salons ist nicht nur der richtige Ansprechpartner in Sachen Top-Frisuren und stylisches Make-up, es bietet auch eine umfassende Beratung in Sachen Zweithaar an. Wenn ein Ersatz oder eine Ergänzung für das eigene Haar gefunden werden muss, helfen Perücken und Haarteile, die Lebensfreude und Selbstsicherheit der Kundin oder des Kundens zu stärken. „Es muss nicht immer Echthaar sein“, erklärt Regina Arend, „wichtig ist, dass das Zweithaar perfekt auf den Einzelnen zugeschnitten wird, dass Stil und Handhabung zur Person passen.“ (zgi)