Entscheidung über Schließungen steht aus

Erstaufnahmen: Nur ein Drittel der Plätze in der Region belegt

Kassel. Die acht Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes im Bereich von Stadt und Kreis Kassel sind derzeit im Schnitt zu nicht einmal 30 Prozent ausgelastet.

Ob und welche der Erstaufnahmen geschlossen werden, soll aber erst Mitte April entschieden werden. „Wir warten auch auf das Signal aus Wiesbaden“, sagte Michael Conrad, Sprecher der Regierungspräsidiums Kassel.

Über Weiterbetrieb der am besten geeigneten Standorte und die Schließung der Einrichtungen mit weniger guten Bedingungen könne nur hessenweit entschieden werden. Wie berichtet, hat die Stadt Kassel bereits darauf gedrängt, dass die Erstaufnahme im ehemaligen Veterinäruntersuchungsamt an der Druseltalstraße aufgegeben wird, die sehr nah an den benachbarten Wohnhäusern liegt.

Auslastung der Standorte im Überblick:

Stadt Kassel 

• Landesfeuerwehrschule an der Dönche: 237 von 470 Plätzen belegt

• Bereitschaftspolizeigelände Niederzwehren: 260 von 600

• Lüttich-Kaserne auf der Marbachshöhe: 64 von 200

• ehem. Veterinäruntersuchungsamt an der Druseltalstraße: 90 von 180

Kreis Kassel 

• Fuldatal-Rothwesten, Fritz-Erler-Kaserne: 281 von 500

• Lohfelden, ehemaliger Baumarkt: 90 von 750

• Calden, alter Flugplatz (im Umbau): 18 von 500

• Beberbeck: 29 von 280.

Rubriklistenbild: © dpa

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