1000 Jahre Ellershausen: Angela Stender erinnerte sich an Besuche als Kind in dem Ort

Blumen für die Referentin: Der Vorsitzende des Festausschusses Manfred Kaufmann dankte Dr. Angela Stender für ihren Vortrag. Hier mit Charlotte Cronau (rechts). Foto: Battefeld

Ellershausen. Sonntagsspaziergänge im Lengeltal, Schmandfäden in der Milch und das Plumpsklo im Hof: Es waren ganz persönliche Erinnerungen an erlebnisreiche Urlaubsaufenthalte bei der Verwandtschaft in Ellershausen, die die gebürtige Battenbergerin Dr. Angela Stender jetzt in einem unterhaltsamen Vortrag vor knapp 200 Besuchern im Ellershäuser Dorfgemeinschaftshaus zum Besten gegeben hat.

Die Erzählungen aus der Sicht des „Ferienkindes“ reihten sich ein in das Festprogramm zum diesjährigen Jubiläum 1000 Jahre Ellershausen und beschrieben eine ganz normale Kindheit Anfang der 60er Jahre - ohne pädagogisch aufbereiteten Unterhaltungsprogramm dafür aber mit Geselligkeit in der Großfamilie und Malzbonbons von Oma Marie.

„Manchmal können Außenstehende ein Dorf viel schärfer beobachten“, sagte der Vorsitzende des Festausschusses Manfred Kaufmann bei der Begrüßung. Deshalb sei es von besonderem Reiz zu hören, wie es einem „kleinen Mädchen“ in Ellershausen damals gefallen habe.

„Ich war einfach gerne in Ellershausen, da war immer was los“, sagte die promovierte Historikerin, deren Vater Adam Kahler aus Ellershausen stammt. Sie sei - zum Leidwesen ihrer Mutter - nie ein „Sonntagnachmittagsausgehkind“ im adretten Kleidchen gewesen, sondern habe schon immer lieber mit ihren Kumpels Fußball gespielt, verriet die 56-Jährige. Das „anstrengende Kind“ sei deshalb „lange und gerne zu Gote und Petter“ nach Ellershausen geschickt worden.

Von Susanna Battefeld

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