Kommunalwahl ist personelle und organisatorische Herausforderung

2200 helfen freiwillig in den Wahllokalen

Waldeck-Frankenberg. Die Kommunalwahl am 6. März ist für die Städte und Gemeinden in Waldeck-Frankenberg eine organisatorische und personelle Herausforderung. In den Wahllokalen im Landkreis werden am Wahlsonntag insgesamt fast 2200 Freiwillige als Wahlhelfer eingesetzt, um Stimmzettel auszugeben und nach 18 Uhr auszuzählen. Hinzu kommen die Menschen, die am Sonntag die Briefwahlstimmen und am Montag sämtliche Stimmen nochmals auszählen – in der Regel sind das Mitarbeiter der Verwaltung.

Wie die Nachfrage unserer Zeitung in den 22 Kommunen ergeben hat, ist es im Vergleich zu vergangenen Wahlen insgesamt schwieriger geworden, überhaupt genügend Freiwillige zu finden, die sich an dem Sonntag für mehrere Stunden ins Wahllokal setzen. Und das, „obwohl es sich um ein Ehrenamt handelt, das nicht ohne wichtigen Grund abgelehnt werden kann“, wie Martin Schmidt von der Stadt Gemünden sagt.

Für das Amt „stehen keine Leute Schlange“, sagt Dagmar Lohaus (Waldeck). Hinzu kommt, dass „insbesondere bei der Kommunalwahl Bewerber und Vertrauenspersonen der Wahlvorschläge nicht im Wahlvorstand tätig sein dürfen“, erläutert Edgar Schäfer von der Stadt Hatzfeld.

Viele Kommunen haben die Suche nach Wahlhelfern an die Ortsvorsteher abgegeben. Gerade hier auf dem Land, so die Stadt Frankenberg, sei es einfacher als in Großstädten, Wahlhelfer zu finden. „Man muss die Leute halt ordentlich ansprechen“, sagt auch Karl-Friedrich Frese, Bürgermeister in Bromskirchen. Fallen die bewährten Kräfte aber aus, sei es schwierig, Ersatz zu finden, hat die Gemeinde Willingen festgestellt. „Neben zum Teil fadenscheinigen Begründungen für die Absage kommt es auch vor, dass sich Wahlhelfer gar nicht abmelden und nicht erscheinen“, berichtet Christian Graß, Stadt Bad Wildungen. Hintergrund,

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Von Jörg Paulus

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