Eschentriebsterben: Linspher-Radweg bei Allendorf gesperrt

Ortstermin am Linspher-Radweg: (von links) Allendorfs Bürgermeister Claus Junghenn, Hartmut Kaiser (Untere Naturschutzbehörde) und Revierleiter Erich Wetzlar von Hessen-Forst beobachten den Einsatz des Harvesters beim Entfernen der erkrankten Eschen entlang des Radweges. Foto:  Arnold

Allendorf-Eder. Der Linspher-Radweg zwischen Allendorf und Bromskirchen ist derzeit gesperrt. Dort werden Eschen gefällt, die vom Eschentriebsterben befallen sind.

Allendorfs Bürgermeister Claus Junghenn, Hartmut Kaiser von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises und Revierleiter Erich Wetzlar von Hessen-Forst haben jetzt bei einem Ortstermin den Umfang der zu entfernenden Bäume abgestimmt.

Der Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Allendorf und Bromskirchen wird ganzjährig von vielen Radfahrern und Spaziergängern genutzt und ist weitläufig von den hier naturgemäß vorkommenden Eschen gesäumt. Leider ist nun auch hier, wie in ganz Deutschland seit zehn Jahren verstärkt, die Baumkrankheit Eschentriebsterben zu einem Problem geworden (siehe Hintergrund links). Dazu sagte Revierleiter Erich Wetzlar von Hessen-Forst: „Durch die Erkrankung werden viele Kronenbereiche brüchig und nachfolgende Holzfäulepilze beeinträchtigen die Standsicherheit. Wir müssen daher die stark befallenen Bäume entnehmen, um eine Gefahr für Leib und Leben der Radwegnutzer auszuschließen.“

Am Linspher-Radweg hat man sich darauf verständigt, zunächst den talseitigen Eschenbestand zu fällen. Andere Baumarten bleiben weitestgehend erhalten. Für die Arbeiten an der Seite zur B236 hin ist eine Straßensperrung erforderlich. Dies soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Der Radweg bleibt bis zum Abschluss der Aufräumarbeiten gesperrt. (wi)

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