Andreas Friedrich ist neuer Dekan in Biedenkopf-Gladenbach

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Der neue Dekanats-Synodalvorstand (hinten von links): Pfarrer Dr. Frank Rudolph, Daniel Schwichtenberg, Werner Reitz, Pfarrer Olaf Schmidt, Pfarrer Oliver Schönfeld, Christian Obermayer und Karl-Heinz Schneider sowie (vorn von links) Pfarrer Gerhard Failing, Pröpstin Annegret Puttkammer, Pfarrer Andreas Friedrich, Renate Seibel-Kretz, Pfarrerin Katrin Simon, Liesel Hallenberger und Pfarrer Dr. Frank Rudolph.

Friedensdorf. Pfarrer Andreas Friedrich ist neuer Dekan des Evangelischen Dekanats Biedenkopf-Gladenbach. Der 50-jährige Theologe aus Herborn wurde am Samstag in der konstituierenden Dekanatssynode von den 81 anwesenden Stimmberechtigten bei einer Enthaltung gewählt. 

Zum stellvertretenden Dekan kürte die Versammlung ebenfalls einstimmig bei fünf Enthaltungen den bisherigen Biedenkopfer Dekan Gerhard Failing. Die Amtszeit des Führungsduos beginnt zum 1. April. Failing ist bis dahin auch Interims-Dekan und Vorsitzender der Dekanatssynode (Präses). Für diese Position war kein Kandidat gefunden worden, so dass das Amt kommissarisch an den amtierenden Dekan fällt.

Zur stellvertretenden Präses kürte die Synode die bisherige Vorsitzende der Dekanatssynode Biedenkopf, Liesel Hallenberger aus Frohnhausen. Ihr Gladenbacher Kollege Joachim Lies aus Friedensdorf hatte nicht mehr kandidiert, führte aber noch bis zur Wahl durch die Sitzung und wurde dann mit „standing Ovations“ verabschiedet.

In den Synodalvorstand wählten die Vertreter aus den 48 Kirchengemeinden des aus den Dekanaten Biedenkopf und Gladenbach entstandenen neuen Dekanats neben Liesel Hallenberger noch Renate Seibel-Kretz (Biedenkopf), Christian Obermayer (Wilsbach), Werner Reitz (Breidenbach), Daniel Schwichtenberg (Gladenbach) und Karl-Heinz Schneider (Mornshausen) als Nicht-Ordinierte. Als theologische Vertreter bestimmten die Synodalen die Pfarrer Dr. Frank Rudolph (Niederweidbach), Olaf Schmidt (Gönnern), Oliver Schönfeld (Bromskirchen) und Katrin Simon (Bottenhorn).

Friedrich, der seit 2012 das Dekanat Herborn leitet, hatte sich in seiner Ansprache ausdrücklich für das als „Dekanat der Regionen“ geplante neue Dekanat mit all seiner Vielfalt im evangelischen Glaubens- und Gemeindeleben ausgesprochen Auch wenn es Ergebnis eines Verwaltungsakts sei, gehe es geistlich um viel mehr. Als Dekan werde er starke Regionen nach Kräften fördern und „in das Miteinander im Dekanat investieren, dass sich jeder als Teil des Ganzen versteht und sich in das Ganze einbringt“, versicherte er.

Pfarrerin Annegret Puttkammer, Pröpstin für Nord-Nassau, empfahl Andreas Friedrich den Synodalen namens der Kirchenleitung „aus tiefster Überzeugung“. Durch die sachlich-kompetente und zugleich ausgleichende und faire Art und Weise, wie er das Dekanat Herborn geführt habe, habe er sich hohes Renommee erworben, sagte sie. (nh/sch)

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