Angela Merkel zeichnet VfL Bad Wildungen mit dem „Großen Stern des Sports“ aus

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Angela Merkel

Berlin/Bad Wildungen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem VfL Bad Wildungen den „Großen Stern des Sports“ in Gold verliehen.

Der Verein erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Preis für seine Integrationsarbeit mit Asylsuchenden und Flüchtlingen am Dienstag in Berlin.

Die Badestädter gewannen als erster nordhessischer Verein den Wettbewerb, den Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) sowie die Volks- und Raiffeisenbanken seit 2004 für besonderes gesellschaftliches Engagement ausschreiben.

„Diese Arbeit muss ans Tageslicht, damit die Menschen sie sehen und sie in der Gesellschaft anerkannt wird“, sagte Merkel. Sie nahm die Ehrung gemeinsam mit DOSB-Präsident Alfons Hörmann, und dem Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Uwe Fröhlich, vor.

Merkel lobte Sport und Vereine für ihre Arbeit bei der Integration von Flüchtlingen. „Es gibt viele anrührende Geschichten, wie schnell sich in Sportvereinen Kontakte knüpfen lassen“, sagte sie. Nach anfänglicher Begeisterung sei die Integration mittlerweile schwieriger geworden, dafür stehe die Silvesternacht in Köln. „Doch keiner konnte davon ausgehen, dass das ohne Probleme verläuft“, sagte die Kanzlerin. Auch Hörmann unterstrich die Bedeutung der Vereine für die Integration. Der Sport spricht alle Sprachen“, sagte er.

Viel Beifall erhielt Wolfgang Ochs, Geschäftsführender Vorstand des VfL, für sein Bekenntnis zur Haltung Merkels in der Flüchtlingsfrage. Es gebe sicher auch bei den Ehrenamtlichen Zweifel. „Aber ich bin überzeugt vom dem, was Sie sagen: Gemeinsam ist das zu schaffen“, meinte Ochs bei der Preisübergabe direkt an die Kanzlerin gewandt.

17 Vereine hatten sich für die Endrunde qualifiziert. Hinter dem VfL belegte der TSV Georgsdorf (Weser-Ems-Region) Platz zwei, Dritter wurde der FC Süderelbe (Hamburg).

Von Gerhard Menkel

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