B252-Umgehung bei Ernsthausen aufgestuft

Viel befahren: Die Bundesstraße B 252 in Ernsthausen. Archivfoto: Klement

Berlin/Ernsthausen. Der Bau einer Ortsumfahrung Ernsthausen soll nun doch als vordringlich eingestuft werden.

Wann die B-252-Umgehung für das vom Verkehr stark belastete Ernsthausen gebaut wird, steht noch nicht fest. Doch nun soll das Projekt im Bundesverkehrswegeplan zumindest als vordringlicher Bedarf eingestuft werden und somit Priorität bei der Finanzierung haben, teilen heimische Bundestagsabgeordnete mit.

Während das Vorhaben im ersten Entwurf des Bundesverkehrswege-Plans (BVWP) im März dieses Jahres nur als „weiterer Bedarf“ eingeordnet wurde, soll das Projekt nun wieder oberste Priorität erhalten - und zwar als Gesamtmaßnahme für die B-252-Umfahrungen Ernsthausens und Bottendorfs.

Gemeinsam mit der CDU-Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg und der Gemeinde Burgwald hatten sich die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert und Thomas Viesehon persönlich bei Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt für die beiden seit langem geforderten Ortsumfahrungen eingesetzt. In dem überarbeiteten Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplanes, der Anfang August im Bundeskabinett verabschiedet werden soll, ist das Projekt nun wieder in den Bereich vordringlich eingestuft worden.

Eine Ortsumfahrung Bottendorf als Einzelmaßnahme wurde in den weiteren Bedarf mit Planungsrecht zurückgestuft. Die Baurechtsschaffung soll hier nur erfolgen, wenn die Gesamtlösung scheitert.

Wie der derzeitige Stand der Planung für diese Umgehung ist, wann mit dem Beginn des Planfeststellungsverfahren zu rechnen ist, das lesen Sie in der gedruckten HNA Frankenberger Allgemeine

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