Vier Stolpersteine vor Bad Wildunger Wohnhaus verlegt

Bad Wildungen. Vor dem ehemaligen Wohnhaus einer jüdischen Familie in der Bad Wildunger Bahnhofstraße verlegte der Kölner Bildhauer Gunter Demnig am Donnerstag vier weitere seiner so genannten Stolpersteine. Für die Nachkommen Gary, Lana, Paulette und Hella Buchheim ein bewegender Moment.
Die Gedenktafeln in Pflastersteingröße erinnern an die Opfer der NS-Zeit. „Es ist eine besondere Ehre für mich, Sie begrüßen zu dürfen“, sagte Bad Wildungens Bürgermeister Volker Zimmermann beim Empfang der Buchheims im Rathaus.
Es sei nicht selbstverständlich, dass sich eine Familie aus den Vereinigten Staaten auf den Weg nach Bad Wildungen machen würde, dem Ort, an dem ihre Vorfahren Leid durch die Nationalsozialistischen Machthaber erfahren haben. Zimmermann lobte in diesem Zusammenhang Johannes Grötecke, durch dessen Aufarbeitung der Geschichte vieles über jüdisches Leben in der Badestadt bekannt geworden sei. (ukl)
Was Gary Buchheim sagte, lesen Sie in der Freitagausgabe der HNA Waldeckische Allgemeine.