Barrierefrei und behindertengerecht: Planung für Landkreis beginnt in Nordwaldeck

Hinweise auf Gehweg: Der Leiter der Karl- Preising-Schule des Bathildisheims, Eberhard Eckhardt, pinselt das BliBA-Signet (für: Barrierefrei leben in Bad Arolsen) auf einen behindertengerecht gestalteten Gehwegübergang in der Helenenstraße. Anlass bot das BliBA-Jubiläum (15 Jahre) im vorigen Jahr. Foto: Schneider

Waldeck-Frankenberg. Menschen mit Behinderungen sollen im Kreisgebiet barrierefrei und selbstbestimmt am Alltagsleben teilhaben können. Für Waldeck-Frankenberg beginnt nun in Nordwaldeck die Erkundung aller Räumlichkeiten und Flächen, um zu überprüfen, ob sie barrierefrei und behindertengerecht sind.

Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf gab zusammen mit Prof. Dr. Albrecht Rohrmann in Helsen den Startschuss für die so genannte Sozialraumerkundung, der ab 2017 die Verwirklichung der von den Vereinten Nationen definierten Ziele für Menschen mit Behinderungen folgen sollen. Prof. Rohrmann ist von der Uni Siegen und begleitet das Projekt im Landkreis.

Der Kreisausschuss hat bereits 2013 beschlossen, Inklusion planmäßig umzusetzen. Nun gehe es darum, den Bedarf und die Finanzierung zu klären, wie Deutschendorf bei einer Impulsveranstaltung in Helsen erklärte.

Der Auftakt in Nordwaldeck bietet sich an, weil unter der Federführung von Oberst a. D. Jürgen Damm (Aktion für Menschen mit Behinderungen) viel erfolgreiche Vorarbeit in Bad Arolsen geleistet wurde.

„Das Thema Inklusion beschäftigt uns schon seit Jahren“, erklärte Bad Arolsens Bürgermeister Jürgen van der Horst. Es sei aber noch ein weiter Weg, um im privaten Wohnumfeld, in öffentlichen Einrichtungen oder in Form von Dienstleistungen dem Ziel näherzukommen. Daher sei es wichtig, Netzwerke zu bilden, und in der Gesellschaft müsse sich das Bewusstsein für den Bedarf an Teihabe behinderterer Menschen am Alltag weiter herausbilden.

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Von Armin Haß

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