Die blühende Heide erleben

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Heidschnuckenherde: Die Heidschnuckenherden sind ein Markenzeichen der Heidelandschaften.

Am kommenden Sonntag, 14. August, wird das 600-Seelen-Dorf zum 13. Mal im Zeichen der Heideblüte stehen. Mit mehreren hundert Besuchern hat sich das Fest mit Informationen, Spiel und Spaß in den vergangenen Jahren zu einem Volksfest im Kellerwald entwickelt.

Veranstalter ist ein Trio: Nationalpark Kellerwald-Edersee, Stadt Frankenau und Ortsbeirat Altenlotheim. Um 10.30 Uhr ist die offizielle Eröffnung. Das Fest erstreckt sich bis um 18 Uhr. Eine der Attraktionen ist das kleine Hüttendorf rund um das Dorfgemeinschaftshaus: An 25 Marktständen werden dort nicht nur kulinarische Spezialitäten wie Bauernbrot und geräucherte Forellen verkauft, sondern auch viele Produkte aus der Region angeboten – unter anderem Wolle und Naturkosmetik, Töpferwaren, Eis vom Bauernhof, Strickwaren und Weine. Der Musikverein Frankenau wird von 14 bis 18 Uhr für die musikalische Unterhaltung sorgen.

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Um 10.15 Uhr startet am Dorfgemeinschaftshaus ein einstündiger „Wandergottesdienst“ mit Pfarrer Matthias Bringmann. Er führt durch die lila blühende Heide zur Koppe – diese Kulturlandschaft zählt zu den „Heiden bei Altenlotheim“. Für Menschen mit Gehbeeinträchtigung steht ein Planwagen-Shuttle zur Verfügung. Junge Gäste können den Gottesdienst mit den Ponys von Ilka Caspar begleiten.

Treffpunkte für weitere Exkursionen sind um 13, 15 und 16 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus. Mit etwas Glück können Besucher auch dem Wacholdermännchen begegnen – es erzählt gegen 11.15 und 15.30 Uhr von seinem Leben in der Heide.

Ein weiterer Höhepunkt ist das Strohballenwettrollen ab 14.30 Uhr – jeder Gast kann daran teilnehmen. Der Hauptpreis ist eine Schlemmertasche mit Produkten aus Altenlotheim. Zudem gibt es weitere Aktionen und Attraktionen. Auch in der Natur gibt es viel zu entdecken: Am Nationalparkeingang Koppe präsentiert Matthias Bauch 250 Schafe – und passend dazu zeigt der Naturpark die Arbeit und das Leben des Schäfers im Schäferwagen. Andrea Nagel zeigt die Verarbeitung der Schafswolle am Spinnrad. Auch ein zwei Meter hohes Insektenhotel soll gebaut werden und Kerstin Ziegler informiert über die Imkerarbeit. (mjx)

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