Karl-Friedrich Frese soll neuer Erster Kreisbeigeordneter werden

An seinem Schreibtisch in der Gemeindeverwaltung: Bromskirchens Bürgermeister Karl-Friedrich Frese soll Erster Kreisbeigeordneter werden. Archivfoto:  Skupio

Waldeck-Frankenberg. Karl-Friedrich Frese (56) soll neuer Erster Kreisbeigeordneter werden: Die CDU hat am Wochenende den Kreistags-Fraktionschef und Bürgermeister von Bromskirchen für das Amt nominiert.

Auch die SPD unterstützt Frese als Nachfolger Jens Deutschendorfs.

Voraussichtlich am 20. März 2017 wählt der Kreistag einen neuen Ersten Kreisbeigeordneten, Amtsantritt wäre am 1. September. Die CDU wird Karl-Friedrich Frese ins Rennen schicken. Der Bromskirchener war bei der Landratswahl 2015 gegen Amtsinhaber Dr. Reinhard Kubat angetreten - und hatte verloren. Erst am 3. Juli hatte sich Frese erneut zum Bürgermeister von Bromskirchen wählen lassen, erstmals als ehrenamtlicher Verwaltungschef. Zuvor hatte er die Gemeinde 24 Jahre lang hauptamtlich geführt. Das Bürgermeisteramt müsste Frese als Erster Kreisbeigeordneter abgeben.

Bereits am Samstag hatte sich die CDU einstimmig für Frese als Kandidaten ausgesprochen, in einer Koalitionsrunde am Sonntag signalisierte auch die SPD einstimmig ihre Unterstützung, wie SPD-Fraktionschef Karl-Heinz Kahlhöfer-Köchling und Armin Schwarz, Kreisvorsitzender der CDU Waldeck-Frankenberg, am Montag erklärten.

Die Union bildet seit der Kommunalwahl im März eine Große Koalition mit der SPD, die CDU handelte damals das Vorschlagsrecht für Deutschendorfs Nachfolger aus. Mit 42 von insgesamt 71 Sitzen haben CDU und SPD die Mehrheit im Kreistag.

Mehr über die Wahl zum Ersten Kreisbeigeordneten lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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Der_WaldeckerAntwort
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Ihr Vorwurf "Die Frage ist warum man die Position des stellvertretenden
Behördenleiters zusätzlich zum Landrat auch mit einem kommunalen
Wahlbeamten besetzt." geht doch an die völlig falsche Stelle, wenn Sie ihn an Herrn Frese wenden, das ist ihnen schon klar? Insofern: Unkenntnis.

Wie ich mir meine Meinung bilde, wissen Sie nicht, also sparen Sie sich Ihre Vorwürfe. Ob Sie etwas ehrenamtlich machen oder nicht, ist mir vollkommen gleich, das ist allein Ihre Sache.
Was mich stört, ist, dass Sie das von anderen erwarten und zwar bei einem Job, der vom Kreis vergütet wird, also kein Grund demjenigen, der die Stelle antritt, dies vorzuwerfen.

MarcelAntwort
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Weder noch. Mit Politik kenne ich mich zu wenig aus. Von unserer Parteienlandschaft halte ich recht wenig. Grund für meinen Beitrag ist eher in meiner Motivation begründet mich mitzuteilen. Bisher habe ich keinen weiteren Artikel gefunden der es verdient hätte kommentiert zu werden. Es könnte aber durch aus sein, dass ich in Zukunft zu weiteren Artikeln meine Meinung äußern werde.

MarcelAntwort
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Die Antwort auf Ihre erste Frage finden Sie in meiner Antwort zum obigen Beitrag.

Sie scheinen zu den Menschen zu gehören, die an Hand eines Beitrags den Wissenstand Ihres Gegenübers kennen und diesen zu beurteilen.
Dann wissen Sie sicher auch bereits die Antwort auf Ihre zweite Frage.

Sollten Sie dennoch persönliche bzw. private Dinge über mich erfahren möchten, dann sollten wir uns mal auf ein Bier treffen. Dann können wir herausfinden ob wir bereits so weit sind über private Dinge zu reden.

Kommentare

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