Burgwaldspatzen erinnerten an Schandtaten der Birkenbringhäuser

Männerballett: Die Burgwaldspatzen gaben auch in dieser Zusammensetzung eine gute Figur ab (oberes Bild). Nach Birkenbringhausen waren zudem Sepp Blatter (Marco Kahl, links) und Franz Beckenbauer (Christoph Wickenhöfer) gekommen. Da konnte es nur um undurchsichtige Geschäfte gehen. Fotos: mjx

Birkenbringhausen. 45 Jahre Burgwaldspatzen: Diesen Geburtstag will das 1971 gegründete Ensemble aus dem Burgwald in diesem Jahr am 17. September feiern.

Einen Gala-Auftritt hatten die Burgwaldspatzen aber schon am Samstag beim Wintervergnügen aller Birkenbringhäuser Vereine.

Diesmal wurde das Spektakel vom Schützenverein mit seinem Vorsitzenden Norbert Seibel veranstaltet. Das Publikum war von der Show begeistert - auch wenn der eine oder andere mit einem verbal und musikalisch produzierten „blauen Auge“ den Heimweg antreten musste.

Knapp dreieinhalb Stunden standen die 15 aktiven Mitglieder der Burgwaldspatzen als großer Chor oder in kleinen Ensembles im DGH in Burgwald auf der Bühne und glossierten musikalisch und wortgewandt das Birkenbringhäuser Lokalgeschehen des vergangenen Jahres.

„Mario deckt auf“, lautete das Motto des unterhaltsamen Abends. Michael Wickenhöfer moderierte, Ortsvorsteher Mario Tschirner gab ein Geheimnis nach dem anderen preis - beispielsweise, dass sich die Landfrauen aufgelöst haben: „Landfrauen, Schützen und Kyffhäuser wollen sich zusammentun, wie wollen sie heißen: Landschützenkiffer.“

Die „Schandtaten“ der Birkenbringhäuser im vergangenen Jahr hatten die Burgwaldspatzen eigens in einem bis dahin geheimen „Schwarzbuch“ festgehalten. Die Palette war groß: Parodiert wurde unter anderem eine Schlepperfahrt mit defektem Bremslicht und abgelaufenem TÜV. Der betroffene Schlepperfahrer saß beim Wintervergnügen in der ersten Reihe - und nahm sein Missgeschick mit viel Humor.

„Was wären wir, ohn’ Geschichten hier“, frohlockten die Burgwaldspatzen. Insgesamt neun lustige Anekdoten aus dem Dorfleben gaben sie zum Besten: Die Palette reichte vom „Nixversteher“ bis zur „neuen Fußballmannschaft“, jeder Beitrag wurde mit passenden Melodien unterlegt. (mjx)

Welche Personen beim Wintervergnügen im Mittelpunkt standen, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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