Dubiose Rallyefahrt ruft Feuerwehr auf den Plan

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Ein roter Subaru Justy hat gestern den Geist aufgegeben.

Hundsdorf. Ein Verkehrsteilnehmer, der die Kreisstraße 39 zwischen Hüddingen und Hundsdorf mit seinem Pkw befuhr, bemerkte auf einer Wiese einen brennenden Wagen.

Er stoppte sein Fahrzeug und setzte sofort einen Notruf über 110 ab. Die Leitstelle informierte um 11.34 Uhr über den Alarm die Feuerwehren in Armsfeld und Hundsdorf. Dabei kamen sieben Feuerwehrmänner aus Hundsdorf und vier Florianjünger aus Armsfeld zum Einsatz.

Unter Leitung von Wehrführer Martin Debus rückten die Kameraden der Feuerwehren Hundsdorf und Armsfeld mit einem TSF/W und einem MTW aus. Nach wenigen Minuten erreichten die Einsatzkräfte den Ort, um den Flammen mit einen Schnellangriff aus dem Tanklöschfahrzeug zu begegnen. Wenigen Minuten später hatten die Einsatzkräfte die prekere Situation unter Kontrolle. Nach Angaben von Einsatzleiter Martin Debus, traten keine Betriebsstoffe aus dem abgelöschten Subaru aus, so dass für die Umwelt keine Gefahr bestand. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Was war geschehen?:

Ein 47-jähriger Mann aus Hüddingen hatte mit seinen 18-jährigen Sohn den abgemeldeten roten Subaru Justy als Rallyewagen umfunktioniert und auf seiner eigenen Wiese, die an der Kreisstraße 39 liegt einige Runden gedreht. Wahrscheinlich hatte der alte Justy diese Strapazen nicht mehr ausgehalten, dabei muss es zu einem technischen Defekt im Motorraum gekommen sein. Der Motor fing an zu brennen, ein mitgeführter Feuerlöscher wurde zwar eingesetzt, der Motorraum wurde allerdings komplett vom Feuer zerstört.

Der 47-jährige Subaru-Fahrer wird nun einen Gebührenbescheid von der Stadt Bad Widungen erhalten, und den Einsatz bezahlen müssen. Für weitere Rallyefahrten steht der rote Justy auch nicht mehr zur Verfügung, der Wagen ist Schrott.

www.112-magazin.de

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