Falsch in Umgehungsstraße eingebogen: Zusammenstoß

Korbach. Weil er falsch auf die Korbacher Umgehungsstraße auffuhr, hat ein 49 Jahre alter Twistetaler am späten Freitagabend einen Zusammenstoß mit einem anderen Auto ausgelöst.

Neben dem Verursacher zogen sich zwei weitere Menschen leichte Verletzungen zu.

Der 49-Jährige wollte nach Auskunft der Korbacher Polizei von der Arolser Landstraße kommend auf die Umgehungsstraße in Richtung Willingen einbiegen, befuhr dazu aber den Zubringer in Richtung Marburg. Statt der Beschleunigsspur zu folgen, bog der Skodafahrer mit seinem Fabia verbotswidrig nach links ab - und übersah dabei auch noch den aus Richtung Lelbach kommenden Mazda 3 eines 25-jährigen Korbachers.

Bei der Kollision gegen 22 Uhr hatten die Beteiligten noch Glück im Unglück, denn der Skoda erfasste mit der Front den vorbeifahrenden Mazda lediglich an dessen Beifahrerseite. Wäre der 25-Jährige hingegen frontal in die Fahrerseite das auffahrenden Skodas geprallt, hätte der Zusammenstoß weit schlimmere Folgen haben können. So blieb es bei drei Leichtverletzten: Der Unfallverursacher, seine 71 Jahre alte Mutter auf der Rückbank und der andere Autofahrer kamen vorsorglich ins Krankenhaus, von schwereren Verletzungen waren sie alle verschont geblieben.

Am Fabia wurde die komplette Front stark beschädigt - die Polizei sprach bei diesem Wagen von einem wirtschaftlichen Totalschaden. Am Mazda 3, der erst nach etwa 100 Metern am rechten Fahrbahnrand zum Stehen kam, wurde die gesamte Beifahrerseite beschädigt, außerdem war der rechte Vorderreifen platt, der Außenspiegel abgerissen und die Frontscheibe gesplittert. Den Gesamtschaden schätzte ein Polizeibeamter an der Unfallstelle auf mindestens 10.000 Euro.

Weil Trümmerteile weit verstreut und Betriebsstoffe ausgelaufen waren, blieb die Umgehungsstraße in diesem Abschnitt gut eine Stunde voll gesperrt, die Korbacher Feuerwehr rückte mit zehn Einsatzkräften aus. Die Kameraden unter der Leitung von Gruppenführer Markus Block brachten Ölbindemittel an den betroffenen Stellen aus, fegten die Fahrbahn und stellten Warnschilder auf. Erschüttert zeigte sich ein Feuerwehrmann gegenüber 112-magazin.de, dass ein rücksichtsloser Autofahrer trotz entsprechender Absicherung und eingeschaltetet Blaulichter mit relativ hohem Tempo einfach durch die Unfallstelle fuhr und damit die eingesetzten Kräfte in Gefahr brachte.

112-magazin.de

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