Baustellenfest: Familienaktionstag in der Frankenberger Fußgängerzone

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Beim Opa auf der Schulter: Beim Familienaktionstag strahlten Eckhard Eitzenhöfer und Enkelin Lea mit der Sonne um die Wette.

Frankenberg. Es war viel los beim Frankenberger Familienaktionstag in der Fußgängerzone. André Kreisz, Vorsitzender des Kaufmännischen Vereins, war zufrieden mit Konzept und Resonanz.

Trotz der schweißtreibenden Temperaturen von etwa 26 Grad waren überall glückliche Kinder zu sehen. Zwar waren ganze Familien von jung bis alt die Adressaten der Veranstaltung, unter dem Strich vergnügten sich aber insbesondere die Jungen und Mädchen.

Unter dem Motto „Baustellenfest“ - die Fußgängerzone wird aktuell für rund drei Millionen Euro generalüberholt - spielten die Kinder mit ihren kleinen Schubkarren und Schippen im XXL-Sandkasten mitten in der Stadt, wetteiferten mit riesigen Wasserbällen im Pool in der Bahnhofstraße oder bauten mit kleinen, weißen Steinen in der Fußgängerzone ihr Traumhaus. Für sieben Stunden war die Einkaufsstraße eine einzige Spielwiese.

Natürlich ließ auch das Kinderschminken die kleinen Herzen höher schlagen: Mit Glitzer und bunten Farben verwandelten die Mitarbeiter der Stadtjugendpflege die Jungen und Mädchen in Prinzessinnen, Elfen und Feen.

Ponyreiten

Beim „Ponyhof Andres“ aus Gemünden konnten die jungen Pferdefreunde auf den Rücken der kleinen Vierbeiner eine Runde nach der anderen drehen. Für die Jüngsten war vor allem das Kinderkarussell ein Muss.

Nach zehn Jahren Organisation durch die Stadt, lag die Ausrichtung des 11. Familienaktionstages erstmals in den Händen der heimischen Kaufleute - mit Erfolg. „Heute führen die Kinder bei uns Regie, es ist buntes Leben und Treiben in der Stadt“, freute sich André Kreisz, der Vorsitzende des Kaufmännischen Vereins: Das fantasievolle Konzept sei hervorragend aufgegangen, von den Besuchern habe es nur positive Reaktionen gegeben - auch weil der bauliche Zustand der Fußgängerzone schon sehr weit voran geschritten sei: Während die Jüngsten in der Einkaufskinderbetreuung im „Bällebad“ herumtobten, konnten Mama und Papa gemütlich „shoppen“ gehen und auch die kulinarischen Köstlichkeiten genießen. Erstmals stand mitten in der Fußgängerzone auch eine XXL-Mittagstafel.

Traumhaus: Mitten in der Fußgängerzone baute Julius Meder mit den Kindern ein „Traumhaus“. Die Jungen und Mädchen waren mit Eifer bei der Sache, mit großer Genauigkeit wurden die Poresta-Steine aufeinandergebaut. 

Die Besucher des Familienaktionstages kamen aus der ganzen Region - unter anderem auch aus Marburg, Bad Berleburg und Kassel: „So eine Veranstaltung gibt es bei uns nicht“, lauteten einige Kommentare der auswärtigen Gäste - während sie auch von der Stadt schwärmten: „Frankenberg ist ja so schön geworden.“ Die Baustelle störte überhaupt nicht: „Es lässt sich gut laufen“, sagte Frank Materna aus Frankenberg. Währenddessen eilte die gebürtige Frankenbergerin Kathi Mühlhans als „Fee auf Stelzen“ durch die Fußgängerzone. Und mit ihren akrobatischen Leistungen auf dem Holzpferd begeisterten die Mitglieder der Voltigiergruppe des Reit- und Fahrvereins Edertal.

Gelbe Entchen verkauft

Natürlich gab es auch viele Informationen für die ganze Familie - vor allem Gesundheit und Bewegung waren ein Thema Der Kneippverein stellte sein Familienprogramm vor und bei den Mitarbeitern der Diakonie Sozialstation konnten sich die Besucher den Blutdruck messen lassen.

Die Frankenberger Reservistenkameradschaft verkaufte gelbe „Quietsche-Enten“ für das Rennen beim Herbststadtfest am 24. September auf der Eder. (mjx)

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