DRK-Kreisvorsitzender Dr. Rolf Bluttner starb im Alter von 76 Jahren

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Dr. Rolf Bluttner: Der engagierte Arzt und Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Frankenberg verstarb im Alter von 76 Jahren.

Frankenberg. Große Trauer hat im Frankenberger Land die Nachricht hervorgerufen, dass Dr. Rolf Bluttner nach schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren gestorben ist.

Dr. Rolf Bluttner war Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Frankenberg und Mitinitiator zahlreicher ehrenamtlicher Hilfsprojekte.

Er war nicht nur während seiner fast 30-jährigen Zeit als Allgemeinmediziner und Urologe in der Praxis, die er zusammen mit seiner Frau Dr. Barbara Bluttner am Obermarkt versah, mit der Bevölkerung als Hausarzt eng verbunden, sondern stellte auch im Ruhestand mit großem humanem Engagement sein medizinisches Wissen und sein organisatorisches Talent weltweit Menschen in Not zur Verfügung.

Der gebürtige Chemnitzer legte 1960 in Frankenberg sein Abitur ab und entschloss sich zum Medizinstudium, möglicherweise damals schon beeindruckt vom Vorbild seines späteren Schwiegervaters Dr. Otto Kahm in Haina/Kloster. Er studierte in Bonn und Marburg. 1966 heiratete er seine ehemalige Klassenkameradin Barbara Kahm, ebenfalls Allgemeinmedizinerin, und eröffnete 1973 mit ihr eine Arzt-Praxis auf dem Obermarkt. „Selbstständig zu sein, heißt selbst und ständig zu arbeiten“, sagte er einmal rückblickend.

Das hieß für ihn auch: Lange, bevor das Notarztsystem im Jahr 1992 flächendeckend eingeführt wurde, rückte er bei Tag und Nacht im Wechsel mit anderen Kollegen zu Notfällen aus. Hier entstand auch seine Nähe zum DRK-Krankentransport, den er ab 1995 als DRK-Kreisvorsitzender auszubauen half zu einem „Rettungssystem mit fahrenden Intensivstationen und bestens ausgebildeten Rettungsassistenten“, wie er 2013 stolz feststellen konnte.

Er begleitete viele Bauprojekte des DRK-Kreisverbandes, darunter drei große Seniorenzentren in Gemünden, Battenberg und Sachsenhausen, DRK-Kindertagesstätten und Flüchtlingseinrichtungen.

Aber auch in anderen Bereichen sah Dr. Bluttner nicht nur zu, sondern packte selbst kräftig bei der Hilfeleistung mit an. Mehr dazu lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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