Ehemaliges Gasthaus Schulze in Schreufa wird Kinderheim für junge Flüchtlinge

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Schulze in Schreufa: Im April sollen in das ehemalige Gasthaus zehn unbegleitete männliche Flüchtlinge im Alter zwischen zehn und 17 Jahren einziehen. 

Schreufa. Das traditionsreiche Gasthaus Schulze in Schreufa hat eine neue Zukunft. Nachdem im Sommer 2013 das letzte Bier aus dem Zapfhahn floss, werden Haus und Grundstück bald eine neue Funktion haben. 

Das rund 3000 Quadratmeter große Areal samt leerstehender Kneipe, Saal und Ferienwohnungen wurde inzwischen von einem heimischen Investor übernommen und zum 1. März an das Frankenberger Kinderheim Schwieder vermietet.

Geschäftsführer Wolfgang Schwieder (links) und Sozialarbeiter Konstantin Potthoff packen die neuen Möbel aus.

Im April sollen dort zehn unbegleitete männliche Flüchtlinge im Alter zwischen zehn und 17 Jahren ein neues Zuhause finden. Die Kinder und Jugendlichen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan, Äthiopien und Eritrea hatten ohne Eltern und Verwandte den Weg aus den Krisengebieten nach Deutschland gewagt.  Die Umbauarbeiten im ehemaligen Gasthof Schulze laufen auf Hochtouren. Die Theke ist weg, in die früheren Doppelzimmer in der ersten Etage wurden zusätzliche Wände aus Rigips eingezogen. „Jeder Flüchtling wird ein eigenes, etwa zwölf Quadratmeter großes Einzelzimmer bekommen“, sagt Wolfgang Schwieder, der Geschäftsführer des gemeinnützigen Kinderheims Schwieder. 

Aktuell werden die Zimmer bereits eingerichtet – mit Schränken, Tischen und Betten: „Jedes Zimmer entspricht in Größe und Ausstattung den Mindeststandards.“

Die Mitarbeiter des Schwieder-Technik-Teams haben alle Hände voll zu tun.

Mehr dazu und wie die Einwohner in Schreufa das Vorhaben beurteilen, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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