Bessere Anschlüsse zur Burgwaldbahn

Neues Konzept für Bahn-Verbindung Frankfurt-Treysa

Marburg/Kirchhain/Frankenberg. Die Fahrplaninitiative „Main-Weser-Bahn im Takt“ hat nach mehr als vier Jahren hartnäckiger Gremienarbeit Grund zur Freude. Ihr Konzept für einen Regionalexpress, der im Stundentakt auf der Strecke zwischen Frankfurt und Treysa fährt, wurde fast vollständig umgesetzt.

Verbessert haben sich auch die Anschlüsse zur Burgwaldbahn in Richtung Frankenberg und Korbach.

Zwischen der Main-Metropole und Treysa verkehren täglich von 6 bis 23 Uhr die Doppelstockzüge der Deutschen Bahn und die Triebwagen der Hessischen Landesbahn im Wechsel. Sie fahren auf der Strecke fast ebenso schnell wie die Intercitys.

Dies ist vor allem für Mittelhessen wichtig. Die Züge halten nämlich alle in Stadtallendorf, Kirchhain, Marburg, Gießen und Friedberg. Dazu gibt es weitere Regionalbahnen, die an allen Stationen halten.

Zusammen mit dem Mittelhessenexpress gibt so werktags ein Angebot, bei dem die Züge zum Teil im Halbstundentakt fahren. Freitag- und Samstagnacht gibt es darüber hinaus einen neuen Spätzug, der um 2.22 Uhr in Frankfurt startet und um 3.47 Uhr in Marburg ankommt.

Die Züge fahren jetzt so, dass sich die Übergangszeit vom Regionalexpress aus Frankfurt zur Burgwaldbahn jede zweite Stunde um 14 Minuten verkürzt.

„Ein klarer Taktfahrplan, schnelle Züge und kurze Umsteigezeiten machen den ÖPNV attraktiv im Vergleich zum Auto“, lobt Jürgen Lerch von der Fahrplaninitiative: „Damit ist ein Angebot entstanden, von dem man vor wenigen Jahren nur träumen konnte.“

Auch die Kommunalpolitiker aus Marburger und Kirchhain loben die Veränderungen, auf die sie seit Jahren drängen. (zgc)

Rubriklistenbild: © dpa

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